AtMOSPHätiscHS Luft und I ßt' er.
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durch dasselbe zu bewirkenden Erscheinungen, auf das, was Lav oisierdarüber in dem Me'moir. der Pariser Akademie von 1785 gesagt habe, undschliefst endlich mit der Erzählung, dafs Herr mann dem Bergmann-schen Löthrohre eine gröfsere Beweglichkeit gegeben habe, und dem Lobedes Löthrohrs überhaupt.
F. IV. Voigt sagt (in Tromsdorffs Journal der Pharmacie, B. VIII,St. 1, Leipzig 1800, p. 3), alle bis dahin gegebenen Vorrichtungen, dasBlasen mit dem Löthrohre zu ersparen, seien kostbar und mühsam einzu-richten, haben auch den Nachtheil, dafs inan die Stärke und Schwächedes Luftstroms nicht während der Arbeit moderiren könne, und kommenleicht in Unordnung. Da er oft Gelegenheit gehabt habe, die ItaliänerGlas blasen zu sehen, so habe die auffallende Geschicklichkeit dieser Leute,mit dem Munde in die Flamme zu blasen , und die Stärke der Hitze , diesie dadurch hervorbringen, seine Aufmerksamkeit erregt, und er einsehengelernt, dafs das Blasen mit dem Munde gewifs die beste Methode sei,wenn man es bis zu jener Fertigkeit bringen könne , nemlich einen immerununterbrochenen Luflstrom zu unterhalten. Und dieses ist nach ihm inder That sehr leicht. Man braucht nicht die Lunge, sondern nur die Bak-kemnuskeln anzustrengen, und er erklärt es für ein ganz falsches Vorur-thcil, dafs das Glasblasen die Lunge angreife •, es kann indessen gefähr-lich werden, wenn man mit der Lunge und nicht mit dem Backen bläst.T romsdorf s agt in einer Anmerkung hiezu, seine Lunge sei nicht diestärkste, aber dennoch habe er 15 Jahr hindurch sich mit Glasblasen häufigbeschäftigen können , ohne den geringsten Nachtheil zu empfinden. Manmufs nach Voigts Angabe die Luft durch die Backenmuskeln in das Luft-rohr bringen , und hinter dem velo palatino pendulo durch die Nasenhöhlefrei athmen können , welches man durch Uebung, und vielleicht bei guterAnlage auf den ersten Versuch leicht lernt. Er liefs sich von einem Italiänerein gläsernes Löthrohr blasen, und lernte sehr bald den Luftstrom anhaltendhervorbringen, aber er konnte es nicht gehörig dirigiren, und ihm die be-queme Stellung gegen die Flamme geben, oder es in der gehörigen Stellungerhalten, wenn es dieselbe hatte. Er fand, dafs die Spitze öfters abbtachoder verschmolz, und sich verstopfte. Er wurde dadurch bewogen, aufein neues Löthrohr zu denken, und ihm einen neuen Mechanismus, es zurichten, zu geben, wenn er einen entsprechenden Effect haben wollte.Das gleich zu beschreibende Instrument ist nach Trommsdorfi, a. a. 0.p. 7) sehr bequem, und letzterer zieht es zum Gebrauch allen andern vor.
■WSriiRS SYST. BARST. I. TH. II. IS. II. ARTH. C C