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Dritter Band
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Atmosphärisch* 1, f f r und Ri f ctricität,

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auf eine denen auf der Seite des andern Leiters entgegengesetzte Art elektrisirt.Th'omson führt (System der Chemie, Wolf'fs Uebersetzung, B. III, Ablh.2, p. 113) an, die Luft gehöre zu denen Substanzen welche elektrische genanntsind, weil sie sowohl positiv als negativ elektrisch gemacht werden könne.Sie enthalte nicht allein denAnlheil Elektricität, der einen wesentlichen Bestand-teil aller Erdkörper ausmachc , sondern sie könne auch dadurch, dafs ihr durch.,leitende Körper Elektricität zugeführt oder entzogen werde, positiv oder nega-tiv geladen werden. — Halle (fortges. Magie, p. 52.5) sagt, die Luft werde,sie sei so rein und frisch als sie wolle , doch in einer verschlossenen Stubedurch negative Elektrisirungen vorzüglich elektrisch gemacht, und mehr alsdurch positive. Die Erfahrung, dafs die atmosphärische Luft idioelektrisch sei,leitete die Herren Wilkc und Aepinus auf Versuche, zu erforschen, ob dieLuft nicht gleich dem Glase zu dem Leydenschen Experimente zu laden sei.Priestley führt hierüber (Geschichte der El. Krünitz’s Uebersetz. 2teAufi.P- 162,1 Folgendes an : ., Sie machten verschiedene Proben , die elektrische Er-schütterung vermittelst Luft hervorzubringen, und es gelang ihnen endlich dasie grofse hölzerne Bretter, welche mit Blech überzogen waren , mit den flachenSeiten in gleicher Weite (einander gegenüber parallel) und zwar einige Zollvon einander (das eine isolirt, das andere in Communikation mit dem Fufsboden)aufhängten. Denn sie fanden , dafs , wenn das eine Brett positiv elektrisirt wor-den , das andere alle Mal negativ elektrisch war. Die Entdeckung aber warddadurch vollständig gemacht, und aufser Streit gesetzt, dafs Jemand die eineTafel mit der einen Hand anrührle, und seine andere Hand an die andere Tafelbrachte, da er denn einen erschütternden Schlag durch seinen ganzen Körperempfand , welcher dem bei dem Leydenschen Experimente entstehenden völliggleich war. Die beiden mit Blech überzogenen Bretter zogen einander stark an,und würden mit Gewalt aufeinander zu geschossen sein, wenn sie nicht durchSchnüre von einander gehalten wären. Bisweilen entladete sich die Elektricitätvon beiden durch einen zwischen denselben hinausfahrenden Funken, als wenneine Glasscheibe von allzu starker Ladung zerknikte. Ein dazwischen gehaltenerFinger beförderte die Entladung, und fühlte den erschütternden Schlag. Wardan einer der Tafeln eine Erhabenheit gemacht, so geschah alle Mal die Selbst-entladung da hindurch, und wenn ein spitzer Körper auf eine derselben gestecktward , so wurde dadurch die Ladung ganz und gar verhindert.“ Als Aepi-nus eine grofse Lufttafel elektrisirte , nahm er wahr , dafs, wenn die nähereTafel (wodurch er wohl die Holztafel versteht, tvelchc. er zuerst berührte) po-sitiv elektrisirt war, er durch das Entladen eine positive, wenn sie hingegennegativ elektrisch w r ar, eine negative Elektricität bekam. (Bei Priestley a.A. 0. p. 182) Marat führt gegen den aus diesen Versuchen geführten Beweis

WSYRfl.5 SYST. DARST. I, TH. II, II. II. ABI». F f