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Dritter Band
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Aimouh «iischb Luft und E^ek rnciriT,

stände bei dem Experimente mit der gebogenen Röhre. {Philosoph. Transact.Yol. LIII, p. 438, 44; Priestley’s Geschichte, p. 192 f.) Wenn man, sagter, nachdem Glas elektrisirt, und an die erste Quecksilbersäule gehalten ist,das elektrische Fluidum längs der Röhre, blos in geringen Quantitäten und inkurzen Zwischenzeiten laufen läfst, so siebet man keine helle Ströme von derersten Quecksilbersäule nach der zweiten, und also von dem Glase, sich be-wegen. Eben diese Erscheinungen bemerkt man, jedoch in entgegengesetzterRichtung, wenn man Harz oder Bernstein an dieselbe Säule hält. — Cantonmeldete nachher Herrn Priestley (a. a. 0. p. 193', dafs er gefunden habe,dafs das Licht, welches Wilson als auf der einen Oberfläche des Quecksil-bers in dem doppelten Barometer des Lord Carl Cavendish erscheinendwahrgenommen habe, durch nichts anders, als gemeine Lufl verursacht sei;denn wenn die Torricellisehe Luftleere auf die gehörige Art gemacht wordenwäre, so sei nach dem Elektrisiren auf den Oberflächen der Quecksilbersäulenkein Unterschied des Lichts wahrzunehmen; sobald aber so viel Luft in dieLeere hinein gelassen werde, dafs dadurch jede Quecksilbersäule ’/j Zoll nied-riger werde , als die Säule eines guten Barometers , so erscheine so viel Licht,als Herr Wilson beschrieben habe. — Aepinus giebt (Nov. Commentar.Acad. Pctropol. A. 1766 et 1767, P. XII. Petropol. 1768; Neues HamburgerMagaz. St. 53, p. 532) folgenden Versuch an : Man setze eine gläserne Glocke,die rein und trocken, und an ihrer obern Oeffnung mit einer OcfFnung versehenist, auf den metallischen Teller einer Luftpumpe, und befestige sie darauf ver-mittelst eine3 wächsernen Ringes. Durch die obere Oeffnung stecke man indie Glocke einen metallischen Draht a b von mittelmäfsiger Dicke, woran un-ten eine metallische Kugel befestigt ist. Dieses alles aber mufs so eingerichtetwerden, dafs, wenn man den Draht hineinsteckt, oder wieder hinaus zieht,die Entfernung der Kugel von dem Teller der Maschine nach Belieben vermin-dert und vergröfsert werden kann. Nachdem hierauf die Luft unter der Glockeverdünnt ist, so wird der Draht nebst der daran befindlichen Kugel elektrisirt,der Versuch einige Male wiederholt, und die Entfernung der Kugel vom Teller

ausdrückt, einen Strom der elektrischen Flüssigkeit vcranlafse , den entgegengesetzten Wegzu nehmen. Diese Lichterscheinung betrachtete IV ils on auch als eine starke Bestäti-gung des Daseins einer .Z.wischenmaterie auf oder nahe an den Oberflächen der Körper,welche den Ein- oder Austritt der elektrischen Flüssigkeit hinderte; eine Lehre , welchefVilson aufbrachte, und worauf er sich bei verschiedenen andern Gelegenheiten bf ruft.( Philosoph. Transact. Vo). LI, P, I, p. 308.) Hier können wir über diese Gegenständekeine weitere Discussionen eröffnen, diese werden ihren Platz im zweiten Theile linden ,wo die Hypothesen über die Erregung der Liektiicität in den Körpern angeführt und ge-würdigt werden sollen, v. 8.