Band 
Dritter Band
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Atmosphärisch» L o t r v m r. E i.ikib icitat.

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Spitze versehen sei, gehe, und man nun auf den Drahlknopf elektrische Funkenschlagen lasse, so gehe jeder Funken als ein dichter und starker Lichtklumpenaus der Spitze des Drahts durch den innern Raum der Glocke in den Teller derLuftpumpe über. — Marat liefert uns (in den physisch. Untersuchungen überElektricität ; WeigeFs Ueberselz. p. 76 fl’.) Folgendes: Schraubt man eineeinen Zoll im Durchmesser haltende kupferne Kugel an das Ende eines durcheinen Stöpsel in eine 8 Zoll hohe und 6 Zoll weite gläserne Glocke gehende«Eidendrahts an , und bringt das andere Ende an den Leiter , so mag man , wennder Luft aller Durchgang verwehrt ist, so lange die Pumpe nicht geht, dasRad umgehen lassen , so viel man will, und die elektrische Flüssigkeit geht nurzum Theil und mit Gewalt hinein • auch nimmt man mehrere Lüsche! langstdem die Gemeinschaft unterhaltenden Drahte war \ sobald man aber anfangt dieLuft auszupumpen, so bildet sie unten an der Kugel einen kleinen Büschel,dessen Strählen nach und nach dicker werden, und lang fortschiefsen \ darauferstrecken sie sich in einer krummen Linie gegen die Wände der Glocke bis zuder Saugröhre ; dann nimmt ihre Zahl ab, sie fahren fort dicker zu werden,ihre Richtung wird nicht so krumm; endlich vereinigen sie sich wieder , undbilden von der Kugel bis zu der Röhre nur einige SLröme. Ist die Glocke nurdrei Zoll weit, so werden die Erscheinungen ähnlich ausfallen, nur dafs sichdie von der Kugel ausgehenden Ströme beinahe waagerecht bis zu den Wän-den erstrecken, und senkrecht gegen dieselben stofsen werden: sind sie derGrundfläche auf 2 Zoll nahe gekommen, so gehen sie vorwärts gegen die Saug-röhre zu, und in der Mitte unterscheidet sich oft ein geradelinichter Strom hin-länglich. Ist die Kugel sehr nahe an der Wölbung der Glocke befindlich, sowird man verschiedene Ströme dahin gehen sehen. Hat die Glocke die Gestalteiner Trompete, so werden die Ströme ihrem Umrisse folgen. Hat die Maschineaufgehört zu gehen, und man hält den die Gemeinschaft unterhaltenden Drahtzwischen den Fingern, bis er aufhört elektrisirt zu sein, so wird man die Kugel Lichtstreifen ausfliessen sehen, sobald man die Pumpe wird gehen lassen,und, ist der Draht mit einer Spitze versehen, so wird man verschiedene Minu-ten hindurch einen leuchtenden Punkt gewahr werden. Läfst man einen Krugdurch eine luftleere Glocke hindurch Funken schlagen, so sieht man die elek-trische Flüssigkeit in der Mitte unter der Gestalt eines ununterbrochenen Slioh-mes herausfahren. Derselbe führt (a. a. 0. p. 68) folgenden Versuch an: Bringtman unter die Glocke der Luftpumpe eine durch neue seidene Schnüre abgeson-derte Walze, welche an ihren Enden mit Knöpfen versehen ist, und an wel-cher zwei dünne geblasene vergoldete Glaskügelchen von der Gröfse der ge-wöhnlich zu Elektrometern gebrauchte Korkkügelchen hängen, setzt dieseWalze mit dem Leiter der Elektrisirmaschine durch einen Eisendraht in Yer-

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