Band 
Dritter Band
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ATMOSPHÄRISCH« LüF'l UND W ASSO.

Wirz’s Spiralpumpe.

sagt ist, Schaufel und Horn so geräumig sind, als sie sein sollen und künftigImmer voraus gesetzt werden : Der ganze ersLe Gand wird mit Wasser gefülltwerden , und dieses nicht nur wegen angeführter Weite der Schaufel, sondernauch weil es nach vorwärts keinen Widerstand giebt, der die Maschine veran-lafse, das Ueberflüisige auszuspeien. Man kann sich die Sache aus der TafelXXII, Fig. 1 vorstellen.

§. 50. Nach dem andern Umlaufe ist eben das Wasser in den andern Ganggetreten, und neues Wasser hat den ersten eingenommen (Taf. XXII, Fig. 2).Wir nennen die eingenommene Wassersäule A, die zweite B, die übrigen C Du. s. w. nach der Reihe, wie sie eingetreten sind : gleichfalls die Gänge nachder Ordnung 1, 2, 3 u. s. w. Weil aber beide Mal zu viel Wasser eingeschöpftist, und dazwischen auch zu viel Luft, so sind beide Säulen A und B so miteinander im Gleichgewicht, dafs der rechte Schenkel n' 0' von A. und der linkeK. 0 von B, beide sich an die höchsten PunkLe B', B, erheben. Die andern Schen-kel Kd 0' und N 0 sind, wegen zu viel eingenommener Luft sehr niedrig, undnicht viel höher, als die untersten Punkte O'und 0. Daher mufs die Wasser-säule im Gange 2 nun einen viel kleinern Kreisbogen einnehmen , als da sie sichim Gange 1 aufhielt, und solchergestalt ist eine Menge ihres Wassers in denGang 3 übergetreten. Die Säule B wird auch an Gradzahl nicht gröfser, als Ajetzt ist, und auf diese Weise viel kleiner, als A im Gange war.

§. 51. Nach dem dritten Umlaufe ist der Punkt n, Fig. 3 der Säule C im un-tersten Punkte 0 ; denn wenn ein Umlauf anfängt, und die Mündung der Schau-fel ins Wasser geht, so ist dem Raume der Schaufel und des Horns K S gemäfs,so viel Luft eingesammelt, als etwa einen ganzen Gang in der gleichen Schlangefüllen kann ; dem zu Folge ist diese Luftmenge, obgleich von der gröfstenmög-lichen Wasserhöhe im Gange 1 gedrückt, mehr als zulänglich den Bogen K'nzu füllen, zurnal da auch die Säule B mehr als einen halben Gang einnimmt ;dem zu Folge mufs eine Menge Luft beim Punkte 0 vorbeifortgehen, aber wie-derum von dem Augenblicke, da ein solcher Fortgang geschieht, sondert, sichder Punkt n nicht von 0, sondern bleibt da stehen. Auf diese Weise wird diedrückende Wasserhöhe im ersten Gange schon beim dritten Umlaufe, und viel-leicht selbst beim zweiten, die gröfstmögliche sein , so gut, als wenn die Ma-schine in völliger Wirkung ist. Was aber den Punkt K" im Gange 3betrifft,so kann der in einer Schlange, welche gleich dick ist, und deren Gänge gleichgrofse Raume haben, nicht leicht bis an den untersten Punkt 0* kommen, weilsich eine Menge überschiessendes Wasser im Gange 4 nächst zuvor lindet,welches Wasser, je höher es steigt, desto mehr die Luft zusammendrückt,