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Dritter Band
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Atmosphärische Loft und Wasser.

Dampfmaschine.

porgehoben wird; der andere e hingegen mufs bei seiner OefTnung Dampfhervorströmen lassen. Giebt der Halm b Dampf anstatt Wasser, so ist esein Zeichen, dafs der Wasserstand im Kessel nicht hoch genug sei; manläfstalso durch mehrere Drehung des Halms in der Speisungsröhre z mehr Wasserin den Kessel flijefsen. Wenn hingegen der Halm c Wasser giebt, anstattDampf, so ist es eine Anzeige , dafs der Wasserstand im Kessel zu hochsei. In diesem Falle schliefst man den Halm der Speistmgsröhre z mehr,um weniger Wasser in den Kessel steigen zu lassen. Für den Fall, dafsGefahr wäre, dafs die Elasticität der Dämpfe zu stark würde, ist das Dampf-venntil d angebracht. Es ist von Eisen , konisch und sehr genau gear-beitet und pafst in einen ebenfalls genau geschliffenen Ring. Es kann durcheinen Rundbaum mit aufgeschlagenem Seil geöffnet undgeschlossen werden.Zur Verminderung der Elasticität der Dampfe verstauet die Einrichtungdes Ofens ebenfalls eine schnelle Verminderung der Hitze, wenn der Schie-ber der Zugröhre desselben geschlossen wird.

Um bei der Reinigung des Kessels das Wasser aus demselben ganz ab-lassen zu können , dient eine eiserne Röhre , die unten am Boden aus demKessel durch die Wand des Ofens tritt , und aufserhalb der Wand mit einemHahn versehen ist, der alsdann geöffnet wird. Es ist in mehr als einer Hin-sicht sehr vortheilhaft, wenn die Maschine zwei Kessel hat, damit keinStillstand derselben statt finden dürfe, wenn der eine gereinigt werden mufs,oder sonst schadhaft wird, und ausgebessert werden soll. Um den Kesselvon dem Schlamme und dem Pfannensteine zu befreien, der sich durch Ver-dunsten des Wassers darin immer mehr und mehr anhäuft, ist in dem Ge-wölbe ein Loch mit einem Deckel angebracht, durch welches ein Arbeiterin den Kessel hineinsteigt. Sein Deckel ist durch Schrauben darauf befestigt,und durch Kitt hinlänglich Dampfdicht darauf verschlossen.

Der Kessel steht in einem Ofen eingemauert, bei dessen Beschreibungwir uns nicht aufhalten , sondern nur anmerken, dafs er so eingerichtet ist,dafs die Hitze des Brennmaterials gehörig regiert werden könne , aber auchnicht unnütz verloren gehe. Besonders ist nölhig , im erforderlichen Falledurch Abschliefsung des Luftzugs die Intensität des Feuers schnell genugschwächen zu können. Gewöhnlich geht auch die Zugröhre durch den Kesselhindurch, damit sie so an das umgebende Wasser ihre Wärme desto voll-ständiger absetzen könne.

Aus dem Kessel A, worin das Wasser zum Kochen gebracht, und darinerhalten wird, steigen die Dämpfe durch die rechtwinklicht gebogene Röhre