Atmosphärisch! Luft und W a s s b b .
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Dampfmaschine.
den Behälter, den Kolben und die Ventile erst hinlänglich durch. Ist dasWasser im Kessel nun zum Kochen gebracht, und haben die Dämpfe des-selben den hinlänglichen Grad der Elasticität oder Wärme erhalten, so läfstder Arbeiter das Ventil m sich wieder schliefsen, und die Maschine wirdangelassen. Die hinlänglich heissen und also hinlänglich elastischen Was-serdämpfe treten frei aus dem Kessel durch die Röhre B (Fig. 1, Taf. XXIV)und den Behälter C und so weiter durch die Röhre D in den Behälter E,von wo sie, weil das Ventil f (Fig. 3, Taf. XX11I) offen ist, in den Behäl-ter F ziehen können. Sie finden hier aber das Ventil m geschlossen, undziehen aus dem Behälter F über den Kolben i, i des groisen Cylinders G.Krall ihrer Expansibilität überwinden sie nun das Uebergewicht des andern_Arms am Wagebaum, und drücken den Kolben ii im grofsen Cylindernieder. So wie der Kolben des Cylinders niedergeht , geht auch der Steu-lungsbaum I I nieder } freilich mit geringerer Geschwindigkeit, oder durcheinen kleinern Raum in der Zeiteinheit, da sein Aufhängungspunkt am Ba-lancier dem Zapfenlager desselben näher ist. Ist der Kolben i, i, und derSteurungsbaum II, bei seinem Niedergange bis zu einer gewissen Tiefe ge-langt, so berühren die in den letztem eingesteckten hölzernen Nägel, dieArme der Bewegungsachsen der Ventile 1 , das Ventil f wird zugedrückt,und also der weitere Zutritt von neuem Dampfe über dem Kolben i i abge-schnitten ; das Ventil m öffnet sich, und das Ventil n wird zugedrückt.Jetzt strömt der Dampf über den Kolben durch das offene Ventil m unddurch die Communicationsröhre M in den Behälter L, und von da durchK unter den Kolben im grofsen Cylinder. Der Kolben i i ist nun, wenner seinen niedrigsten Stand erreicht hat, oben und unten mit gleich elasti-schem Dampf umgeben, oder der Dampf drückt von oben nicht mehr ein-seitig, und folglich mufs das Uebergewicht des andern Armes des Balan-ciers ihn und den Steurungsbaum wieder empor ziehen. Wenn er bei die-sem seinem Emporgehen bis zu einer gewissen Höhe gelangt ist, so ver-lassen die Nägel am Steurungsbaum die Arme der Bewegungsachsen derVentile wieder-, folglich öffnen sich die Ventile f und n, und das Ventil mschliefst sich wieder. Jetzt wirkt die Elasticität des Dampfs wieder einsei-tig von oben her auf den Kolben i i, weil sich der Dampf aus dem Cylinderunterhalb dem Kolben, und aus der Communicationsröhre M bei dem offe-nen Ventil n in den kalten Condensator N ziehen , und hier zersetzt wer-den mufs. Bei dem nun erfolgenden Niedergange des Kolbens i i wird dieserverdünnte Dampf unter den Kolben, nebst der dabei noch befindlichen Luft
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