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„beschreiben läßt, der-wird es tief fühlen, wie wohl-thätig jede praktische Erfindung ist, die dem Landmann„feuerfeste Wohnungen verschafft.
„Die Entstehung der Feuersbrünste in dem Innernher Gebäude, ist nicht ganz zu vermeiden, wenn es„auch möglich ist, allenthalben feuerfeste Dächer und„Mauern zu Stande zu bringen. Das Holz ist zu den„meisten Geräthschaften ganz unentbehrlich; die nöthig-ten Lebensbedürfnisse, Mehl, Getreide, Stroh, Brenn-holz, Talg, Oel, Leinen-und Wollenzeug, enthalten„brennbaren Stoff. C'A ist weise, nöthig und nützlich,„durch gute Polizeyordnungen dem Mißbrauche des„Feuers und Lichts zu steuern; aber es ist unmöglich,„alle Anfälle zu vermeiden und zu berechnen.
„Dieses Unglück ist allemahl drückend für denjeni-gen, der es empfindet; doch ist eS mit dem großen„Jammer nicht zu vergleichen, der alsdann entsteht,„wenn die Flammen sich von Haus zu Haus, von„Straße zu Straße verbreiten, und oft den größten„Theil eines Orts in Schutt und Asche verwandeln.„Oft helfen dann weder Löschaustalten noch Iiegeldä-„cher. Die beste Feuerspritze kann nur auf ein Ge-„bäude wirken. Die Hülfe der benachbarten Orte und„der Obrigkeit kommt sehr oft zu spat; der Wind wehet„die kleinen Funken in die Iwischenräume der Aiegel„und Dachschiefer; die Dachspähne, Latten und Brek-
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