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brauch der letztem wird unter k 4 ro. 4. gezeigtwerden.
Von diesen Strohpuppen oder Strohbündeln kig. 7,welche z Fuß lang und unten am Sturz oder dickstenEnde 8 Zoll halten müssen, werden auf eben so einenStock, wie zu vorbeschriebenen Lehwschindeln genom-men worden, so viel Puppen dicht aneinander aufge-schoben, bis diese aufgereiheten Lebmpuppe» Im I'ig. 8-die Breite einer Lehmschiudcl ausmachen; dann werdensie mit Strvhbandern zusammen verbunden, und aufder untern Seite no y, welche auf die Latten zuliegen kommt, ebenfalls einen Zoll dick mit Lebn, über-strichen. Wenn nun die Lehmschindel und diese Stroh-puppen ziemlich trocken geworden, so wird zur Aufde-ckung derselben auf das Dach geschritten.
3 .
Nachdem die von Mitte zu Mitte vier Fuß aus ein-ander stehenden Sparren nach gewöhnlicher Art einen
») Bey gewöhnlichen Stroh- und Rohrdächern, die nachangestellten Versuchen um 4 leichter sind, als die Lehm-schindeldächer, können die Sparren ; bis 6 Fuß aus ein-ander gesetzt werden. Es dürfte also leicht scheinen, alswenn durch eine engere Jusammcnsetzuug der Sparrenbey den Lehmschindeldächern mehr Hol;, als bey jenenDächern erforderlich wäre; allein was wollen z bis 4PESparren mehr bey einem Gebäude, z. B. 60 Fuß lang, sa-gen, gegen die Vortheile, ein Feuer abhaltendes Dach zuhaben?