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dert nichts, denn dieser Lehm wird nur in der Absichtaufgetragen, um die Forstschindel zuerst herunter zudrücken. Die Forstschindeln werden zwey bis drey Zollan den Enden übereinander gedeckt, so wie die Hohlzie-gel auf den Ziegeldächern.
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Die Stroh- und Rohrdächer werden gewöhnlich anden Giebelseiten mit einem Brett verkleidet, bey denLehmschindcldächcrn geschieht dieses aber mit Strohpup-pen. Vorausgesetzt, daß die Latten 12 Zoll über dieGicbelsparren hervorragen, und daß y Zoll davon schonmit Lehmschindeln bedeckt sind, so werden die übrigen zZoll von der Länge der Latten, mit 2 haselncn Stöckenkig. 12, 2 und 2 von einer, und « und « von derandern Seite der Latten beslochten; dann flechtet manStrohpuppen von etwa einen Fuß lang und Z Zoll dick,6 Zoll auseinander, eine über die andere, und bindetsie mit Weiden an die Latten und an die vorgebuchtenStöcke, wie solches aus kiz. 15. zu ersehen. DieseStrohpuppen kig. 16. werden folgendermaßen gemacht.Es wird so viel Stroh genommen, daß selbiges doppeltzusammengenommen und mit der Hand gehalten, eineDicke von z Zoll ausmacht. Hierauf werden die Aeh-renendcn so weit abgehauen, daß die Puppe oder derStrvhwisch einen Fuß lang ist, nachdem das Stroh vor-her oben an der Biegung zusammengebunden worden.