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Auf den Wellerwanden darf auch, weil sie sichsehr setzen, das Dach nicht eher aufgesetzt werden, alsnachdem sie wenigstens ein Jahr lang bedeckt gestan-den * ?).
Ferner bestätiget die Erfahrung, vaß die Ratte»,Mäuse und anderes Ungeziefer sich nicht in die mit ge-
„feuerfest und wohlfeil, aber indem sie sich setzen und„eintrocknen, werden sie manchmal schief und unförm-lich; Mäuse und Ratten graben sich leicht in diese Wän-„de ein; der nassen Witterung widerstehen sie nicht gut.„In verschiedenen Gegenden machte man daher den Ver-buch, diese Bauart zu verbessern, und den feuerfesten„Lchmwändcn eine bestimmtere Form zu geben, und sie vor„der nassen Witterung zu schützen. Dieses geschieht, wenn„man mit viercckigten getrockneten Lchmstücken auf-„maucrt, und die Mauer von aussen mit einem Kalkmör-tel hinlänglich überzieht. Ein hiesiger Versuch hat die„Brauchbarkeit dieser Bauart bestätiget." —
Der Herr von Goldfusi, in einer von demselbenerschienene» Abhandlung unter dem Titel: Feuersiche-rer und dauerhafter Häuserbau von wohl-feilen Lehmpatzen, Dresden 1794. erwähnt einesVorfalls/ daß in einem nicht gehörig ausgetrockneten Hau-se von Wellerwanden, eine ganze Schulmeisterfa-milie krank geworden, daher er den von trocknenLehmpatzen aufgeführten Wänden, welche nicht diemindeste Ausdünstung verursachen, ebenfalls vor alle»den Vorzug giebt-
Mangers ökonomische Bauwissenschaft S. 10;, imgleichen: „Langcns zufällige Gedanken über die wirth-„schaftliche Bauart S. 202. Nach S. 294 eben dieses