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kleine Stückchen, wann das Oehl schon warm ge-worden, eingethan, und nebsi der Bleyglatte solange gesotten wird, bis das tzvlz, welches manzum herumrührcn braucht, braun wird
Z) Ist bey Austragung dieses Pechlackes nothwendig,daß der Körper, auf welchen er getragen wird,nicht kalt ist, und ganz trocken seyn muß; übri-gens können 4 bis 5 Anstriche genug zur Wasser-dichtigkeit seyn.
4) Da ein Pfund dieses Firnisses auf z Groschen zustehen kommt, und mit solchem 18 Quadratfußviermal angestrichen werden können, so kömmt einQuadratfuß auf 2. Pfennige zu stehen.
5) Kömmt es bey Trocknung dieses Firnisses vor-züglich auf die Witterung mit an, weil in warmenSommertagen etwa 2 bis z Tage, im nassentzerbst aber wohl 8 bis io Tage erforderlichsind 25).
") Dieses letztere soll wohl so viel heissen, daß man derkochenden Masse eine solche Hitze neben müsse, daß sie biszum Entzünden heiß wird, und das Holz, womit umge-rührt wird, vor Hitze braun wird, denn sonst wird solchesgleich von dem Firniß braun gefärbt; hiebcy gehört auchdie Vorstchtsregel, daß man diese Masse in freyem Felde,und nicht in Häusern zubereiten müsse.
Die mehrere Zeit ist im Herbst wegen des langsamenTrocknens der ersten Ueberstriche nöthig.