Band 
Erster Theil
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17§ Das UI. Buch von Frankreich.

ve ctg/cpLl.H, ist das Stamm-Halts der Her-tzoge von Viin^us.

I;0i8ötl.l^6, eine souverzins Herrschaft der Hcrtzogevon 8m.i.v, darmn llxxuic^iic.vio^w eine Stadt ist,die Hertzog iNuximilianuz bauen lassen.

V. HHI80I8, Lak. ^Zer LIelensss> ün derl-oire, darinnen ist:

M.OI8, Lar. 81-5--, ein angenehmer Ort von mittel-mäßiger Grösse, hat ein festes Schloß schone Garten, undsehr höfliche Einwohner, die in der Sprache einen liebli-chen ^cceur haben. Auf dem ?ortsi des Schlosses, stehtKönig lmäovicu; XII. zu Pferde, und man kan sich aufdemselben die Zimmer zeigen lassen, darinne der Hertzogttsnr,cu5 und der Cardinal Ludovicus von 6uit's, zweyLothringische Printzen, Ao. r;88- auf Befehl Königssjenrici in. sind inzilscrirct worden. Auf allen Thorender Stadt, steht das Bild der Jungfrau Maria, zurnA»-dencken der grausamen Pest, die sie durch VerbitteA. rözi. soll abgewendet haben. Die schönste koncgme,wird 6n.crxvL k-'oxw^iM genannt, in welche! dasWasser eine viertel Meile von der Stadt durch einenRömische» äguTäuÄ, bis an die Stadt-Mauren, undvon bar durch kleperne Röhren weiter hinein geleitetwird. Es ist auch eine neue Brücke über die l.mre ge'macht, welche bis nach der Vorstadt äs VixxxL gehet.

Lat- ctramdorcium, ein KöniglichesLust-Schloß, 4. Meilen von Paris, mit trefflichen Alleen,mitten in einem Thier-Garten von sieben kleinen Meilen,der mit einer Ring Mauer umgeben ist. Die alren Gra-fen von kuols hatten da' schon ihr Jagd-Haus; Königkrsncilcus I. aber ließ das alte Schloß einreisten, unddas itzige davor anlegen. Gantzer l2. Jahre hindurch,musten tausend achthundert Menschen daran arbeiten, undes ist doch nicht zum völligen Stande gekommen. DekGrase l-usrinslev, oder der Weltbekannte 8'rxxisi^cx,ein leiblicher Vater von der Königin in Franckreich,rcsidirke da mit seiner Gemahlin, ehe er die abgetretenenHertzogthümer Kar und L.kirkrmAen A- !7Z7- in Be»sitz nahm. Das Fenster in diesem Schlosse wird noch

gezeiget,

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