X Vorbericht.
lig dieses Lob gewesen ist. Die gemeinereKunstsprache würde weniger gesagt haben.
Möchte dieser Versuch einer Verbindungauch witzige Köpfe unter den Gelehrten aufmun-tern, die Theorie der schönen Künste mit der Er-fahrung eines geübten Auges, und der Empfin-dung des mahlerischen Schönen zu verknüpfen!Bis dahin entäusern sie sich eines wirklichenVer-gnügens: es verdient wenigstens einen Versuch,ob nickt selbst denjenigen, welche die Verschwiste-rung der schönen Künste am genauesten bestim-men, bisher deren angenehmste Ueberzeugunggemangelt habe. Die Mahlerey hat auch ihregelehrte Geschichte. Oft wäre es dienlich,deren leichte Kenntnis gewissen Aussprüchen vor-laufen zu lassen. Cicero führet den Phidiasallemal so an, daß der Kunstrichter dem RednerEhre mache. Wie bald entwischet hingegenunsern geschicktesten Männern eine Vergleichung,die aus dem Gebiete der Mahlerey entlehnetworden, und im Grunde nicht viel mehr sagt,als wenn ein halbbelesener Künstler uns die rei-zenden Liebesgötter des Albano durch den StilDes zärtlichen Boileau, und die ernstvolle Den-kungsart des älteren Poussins, durch die stren-ge Vernunft^ die in den Werken des Quinaultherrsche, erklären wollte!
Ware
ir HlLS
c
h>
lei
sie