H was die feinern Empfind, beleidiget. 119
^ Mahlerey leicht gefälliger machen, als der Mino- ^taur; und an dem erstem kann die Zusammense-Hang der schönsten Geschöpfe die Schönheiten derbildenden Künste anzunehmen fähig seyn.
Weiter erspare man uns die Miögeburten.iZÄ Sie sind, wie Batteux kurz und gründlich urthei-let, in der Natur schrecklich und in den Künstenlächerlich*"). Ein Künstler wird nicht, gegendie erste Warnung in der horazischen Dichtkunst,llE Schlangen und Vögel, Schaafe und Tiger in ei-rkP, nein Bilde vereinigen; oder er bestimmet sein Ge-ll« mählde, zum Scheuchen der Vogel, wie PliniusHpl von einem römischen Mahler, dessen Namen ichkch gerne vergesse, und Vasari vom Levnhard V 0 NVinci, sehr ernstlich erzählen. Ist das Unze-lw« Heuer, das durch die ^Einbildungskraft des Dich»
Nj» ters erzeuget ist, so häßlich, als Appollodor denN«> Typhon, oder Homer den Briareus beschreibt: sok, jiül hleibe es ungemahlt. Hat der Künstler hinge-t. gen das Ungeheuer vorzustellen, das Perseus er-md ft leget: so dienet dasselbe, unter dem Pinsel einesW« Titians, le Moine, oder Nie. Noel Coypes,die Schönheit der Andromeda vielleicht glücklicherri<i>kii> zu erheben, als wenn ein hinkender Vulkan derMs« Göttin der Liebe zugesellet wird. Der sinn-ind« H 4 reiche
il> konc riäiculcr, ^rrr ?. II- c. 7. Einschränkung
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