was die feinern Empfind, beleidiget. 121
schnitkcnen Steinen nur angedeutet. Den Aü- ix.gen des Antlitzes ist die möglichste Schönheit gc-lasten, um vielleicht dasjenige, was einigeSchriftsteller aufgezeichnet haben, zu bestä-tigen: nämlich, daß der Anblick der ausnehmcn--den Schönheit vielmehr, als die vorgegebeneHäßlichkeit, die Versteinerung des entzückten Be-wunderers verursachet habe. Man stehet diese
Schönheit vornämlich an einem der beträchtlichstenBrustbilder ven schwarzem Marmor unter den .Königlichen Antiken in Drcßden, und an der be-kannten Medusa Strozzi, die Stesch anführet.
Die Abgüsse des um solche Alterthümer rühm-lichst beeifcrten Herrn Lippetts f) werden jedenLiebhaber näher überzeugen. Seine Unterneh-mungen sind Dankbarkeit gegen die alte, und Ver-dienst um die neuere Kunst. Kennern brauchenwir sie nicht mehr zu empfehlen.
Nichts nöthiget den Künstler, bey dem
Reichthum des Homers, selche Gegenstände ausden ovidifchcn Verwandlungen zu wählen, wo dieFabel menschliche Geschöpfe in Mißgestalten ver-wandelt. Misgeburten gehören in die Säle derNaturkandigen, und in keine Galerien. Die
Sittcnlchre der Fürsten kann sich die Erzählung
H 5 vom
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-etta cruä. tun. 1758. k- II. x.z;/.