128 Vermeidung des Häßlichen, und
Erstes linge des Asslpplls sagt: uustero maluir §enere, !guam iucunstu plncers. ;
Ich habe dergleichen Gegenstände in Ge- 'mähiden berühnttcr Künstler wahrgenomnrcn, dievermuthlich jenem Türkischen Sultan, der denGeutilis Beillno beschäftiget und belehret hat, ^grössten Beyfall, als des letzter» Enthauptung Io-hannis, abgewinnen mögen. Er ließ, wie Siewissen, einen Sklaven hinrichten, um diesen K ünst-ler besser zu überzeugen, daß er in dein Gemähldevon dem heiligen Johannes die Natur verfehlethabe.
An dem von der Progne auf die Tafel desTereus hingeworfenen halb entfleischten Haupte sei-nes Sohnes, des Ityö, würde ich den ernstlichenund zärtlichen Schilderer der Stratonice und desAntiochus so wenig, als Boileau den Verfasser desMisantrope an einem bekannten Lustspiele erkennen;wenn der Künstler uns nicht selbst berichtete"),daß er das Gemählde in seiner Jugend verfertigethabe. Hingegen macht die Scharfe, womit ereben dieses Stück in anderem Betracht beurthei-let, denselben allen Künstlern zum Muster. Dar-an findet man wieder den ganzen Lalresse.
Alle
*) Grosse« MMerbuch li-B >-Cao. aus der ioz Seite.
*») Hier wird also nur die blinde Folqc der überboten undvorzüglich angerathenen Folge des Homers entgegen gcscnt.
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