r^4 Die Sittenlehre des Künstlers.
Buch Helden seines Gemähldes einen leb-
>-v—' haften Ausdruck derjenigen Würde und Hoheit ge-ben, die ihm die Geschichte zueignet. Er gleichtin diesem Stücke geschickten Schauspielern, diesich in den Charakter der aufgegebenen Personglücklich zu verbilden wissen.
Die römische Tugend strahlet aus den 'schön-sten Trauerspielen des grossen CörlMile, ebendarum, weil ihn eine ähnliche Denkungsarr be-seelte : und der römische Ernst zeiget sich in denunsterblichen Werken des tiefsinnigen Pduftmnoch mehr, als das Ued'iche derjenigen Zerr, inwelche sich der grosse Künstler glücklich versehet hat.
Meine Sittenlehre wird Ihren: wohlgear-teten Künstler keine Mühe machen. Dochwürde ich für diejenige, die ich mir hier gebe,vollkommen belohnet werden; sollte man auch nurkünftig an vielen Künstlern die seltsamen Aus-brüche des störrischen Eigensinns und der gehäs-.sigen Eifersucht vermissen, welche die Seele ver-kleinern, die Gaben verstellen, und dem Rufedes Künstlers, wie den Künsten, schaden. Esgiebt den Künsten eine Würde, wenn der Künst-ler ein rechtschaffener Mann ist.
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