Band 
Erster Theil.
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Erster Brief. Hatficld.

erinnerte sich, daß die Kühe das Stroh im vorigenJahre gleichwohl gern gefressen, und vermuthete,daß es vielleicht daher rührte, weil die Halme durchdas Dreschen gequetscht worden. Er ließ es alsohinlänglich dreschen, worauf es die Kühe mit Appe-tit verzehrten. Man reichte es den Kühen, nach-dem es gemähet worden, und sie gaben viele Milchund schöne Butter darnach.

In den Jahren 1767, 1768. und 1769. weide-ten die Kühe darauf, und die Erfahrung bestätigtedie vorige Anmerkung, daß kein Futter bessere Milchund Butter giebt. In den beyden letzten Jahrenist viel gemeines Gras darunter gewachsen, so daßdas Feld nunmehr eine gute Hutung abgicbt. DieseErfahrungen zeigen, daß die Vibernclle als ein vor-theilhaftes Futter zu nutzen ist. Es giebt zugleicheine gute und wohlfeile Methode, ein Land in einebeständige Weide zu verwandeln. Erst giebt die Bi-bernelle eine vortheilhafte Nutzung, und das Gra«vermehrt sich allmählich, bis der Boden wie eineFlur bedeckt ist. Es bleiben zwar eben so vielePflanzen von Vibernclle, als im ersten Jahre, aberder leere Zwischenraum bewächst mit einer dickenGräscrcy, daß eö das Ansehen einer alten Weidegewinnt.

Zweyter Versuch.

Man säete im August neunzehn Acker zu Vram-field in einem kalten, nassen und schweren Boden,der gebrächet, aber nicht gedüngt ward. Im Win-ter ward es nicht abgehütct; im April und May, 766. gieng es sehr dick auf, aber nicht hoch. Manfütterte die Kühe damit, sb.wie auch im folgendeni7ü7sten Jahre, aber es wuchs dürftig, weiches

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