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Erster Brief. Hatfield.
können sie solche schon fressen, und dieß währt biszum October. Man kann sie sehr gut gebrauchen,wenn man ein Land in Hutung verwandeln will, weilsie sich gut mit Raygrase, weißem Klee und anderenGräsern verträgt. Ich muß Herrn Scaranke die Ge-rechtigkeit wicderfahrcn lassen, daß er eine unpar-theyische und deutliche Nachricht von seinen Versu-chen gegeben, und das Gute und Schlimme ange-zeigt. Auf diese Weise sind die Versuche in derWirth-schaft löblich und nützlich.
Hatfield House, der Sitz des Grafen von Sa-lisbury, liegt in einem schönen Parke, welcher andie Stadt dieses Namens stößt. Es hat schöne undweite Aussichten. Das Gebäude ist in dem Ge-schmacke, der zu den Zeiten der Königinn Elisabethherrschte, gebauet; seine Größe giebt ihm ein ehr-würdiges Ansehen, und man sieht, daß es der Sitzeiner alten ansehnlichen Familie ist, die nicht erst seitgestern en tstanden. Das Schloß hat einige Gemäl-de, welche gesehen zu werden verdienen. Eine Mas-kerade, die Heinrich der Achte der Anna Bollyn ge-geben, von Hollbein. Ein Abendmahl von Rubens.Abraham undLoth vonBaffano, und ein Viehstück inseiner rauhen Manier. Maria mit dem Kinde undeinem Kaninchen scheint nach Correggio gemalt zuseyn, und hat treffliche Stellungen. Die Laura desPetrarch von Raphacl, sehr ausführlich, aber nicht"so, wie sie der Dichter beschreibt. Eine heilige Fa-milie hat viel vök seiner Manier, und wird auch da-für ausgegeben. Von der Treppe hat man eine soschöne Aussicht über den Park und die umliegendeGegend, als man selten finden wird. Von Hatfieldbis Wclwyn besteht der Boden aus leichtem Kicß,die meisten haben aber auch etwas besseres Land, das
A z schöneren