Band 
Erster Theil.
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Dritter Brief. Rotherhanr.

verschiedenen Manufakturen bezahlen jährlich dreyßigbis fünfzig Schillinge Hausmiethe.

Was mir noch mehr Vergnügen machte, als dieBesichtigung der Eisenwerke, war -er Kohlrüben-bau des Herrn Tuckers gleich vor der Stadt. Mankann solchen zu keiner größeren Vollkommenheit brin-gen. Er hat sie seit drey bis vier Jahren mit gutemErfolge gebauet, aber niemals eine so gute Erndtegehabt, als dießmal. Die folgenden Nachrichtenhabe ich alle aus dem Munde dieses klugen Land-wirthes.

Der Boden besteht aus einer guten mit Sandvermengten Leimcrde, und ist fett genug alles,was hinein gesäct wird, zu tragen. Er ist an man-chen Stellen nur sechs bis sieben, an anderen achtbis neun Zoll tief, aledenn kommen schon Steine,und etwas tiefer ein ordentlicher Bruch zu Baustei-nen. Dieser Boden hält sich zu allen Jahreszeitenfrisch und trocken, und kann den ganzen Winterdurch gleich nach dem Regen gepflügt werden; daherkann man von diesen und den nächstgelegenen Fel-dern den Acker zu vierzig bis fünfzig Schillinge ver-pachten. Im vorigen Jahre trug das Feld Weizen,darauf wurde es wie zu Rüben zubereitet, und derAcker mit zehn Fudern fetten wohl gefaulten Dün-ger befahren, nachdem die Weizenstoppel im Herbstegestürzt war. Ehe die Kohlrüben in sieben Reihengesteckt wurden, pflügte man das Feld theils vier,theils fünf bis sechsmal.

Der Saamen für das Stück mit sieben Reihenward den i6ten August im vorigen Jahre gesäet, inder Mitte des Octobcrö verpflanzt, und Heuer in derletzten Woche des May ins Feld gesteckt. Weil tro-cken