Band 
Erster Theil.
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7» Dritter Brief. Wentworth-Castle.

Wenn man den Hügel unter dem Gesträucheund den hohen Bäumen, welche mit der artigstenErfindung angelegt sind, hinangeht, kommt manan einen Rasenplatz oder Koulingrin, der mit immergrünenden Bäumen sehr dick umsetzt, und auf dereinen Seite mit einem artigen Chinesischen Tempelgeziert ist. Von hier geht man durch einen sehr fin-steren Gang, und hat untcrweges einen unvermu-theten Prospekt von einer in der Entfernung imWalde angebrachten Bank. In einem einsamenWinkel wird man die Statue einer Ceres gewahr,und durch eine Arkade von drey Bogen entdeckt maneine weite Aussicht, welches eine treffliche Wirkungthut. Ein großer freyer Rasenplatz führt bis zumWohngebäude; auf der einen Seite sieht ein Klumpvon Fichten, durch welche eine weite Aussicht ge-hauen ist. Die abgedachte Statue der Ceres mittenin einem dunkelen Walde gehört zu den seltenen Bey-spielen von Bildsäulen, die mit wahrem Geschmackein Gärten angebracht werden.

Ein anderer Rasenplatz zwischen den Wändendes Wohngebäudes ist mit der Statue des letztenGrafen, der es angelegt, geziert; von derselben hatman auf allen Seiten die herrlichste Aussicht. Mirgefiel diejenige am besten, welche man dem Eingängegegen über hat. Man sieht auf ein weitläuftigeSThal hinab, das mit wohl angebaueten Hügeln ein-gefaßt ist. Der Prospekt ist deswegen so schön, weilman ihn bey aller Abwechselung gleichwohl auf ei-nen Blick übersehen kann.

Die Menagerie besteht aus einem sehr angeneh-men Gebüsche am Ende des Parkes; es ist kühle,schatticht, und macht einen artigen Kontrast mitdem an dem Wohngebäude aus, welches man, der

Entfcr-