Band 
Erster Theil.
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Dritter Brief. Kiddel.

Wenn aber schlecht Wetter einfällt, so dankt man siealle ab, daher die Männer das ganze Jahr durch imDurchschnitte nicht mehr als sechs oder sechs und ei-nen halben Schilling verdienen. Es fehlt ihnen nie-mals an Arbeit; die Weiber, welche Zeuge weben,erwerben wöchentlich drey bis vier Schillinge, dieWollkämmer sechs bis zwölf Schillinge, die Woll-fpinncrinnen, (welche unaufhörlich zu thun haben),zween bis drey Schillinge; die Mägdchen von drey-zehn oder vierzehn Jahren einen Schilling acht Pfen-nige, ein Knabe von acht oder neun Jahren täglichzwey und einen hälben Pfennig, und von sechs Jah-ren einen Pfennig. Während des Krieges warendiese Fabriken sehr im Flore, seit dem Frieden sindsie gefallen, bis sie vor zwey Jahren wieder angefan-gen sich zu heben.

Von Leeds nach Tadcaster ist das Land schön.Um Winmoor trifft man einen schweren blaulichtenKleyboden an, der reichliche Saaten trägt. UmKiddel giebt ein Acker eingezäuntes Feld acht bis neunSchillinge Pacht. Die ganze Gegend besteht ausKalksteinen, dessen Dammerde verschiedentlich, mei-stens aber Kley ist. Die Pachtungen geben jähr-lich zwischen zehn und hundert und fünfzig Pfunden.Man säet nach -er Brache gemeiniglich Weizen oderGerste, das folgende Jahr Haber, alsdcnn Gerste rc.Das Weizenfeld wird viermal gLpflügt, und dreyScheffel Saamen geben achtzehn bis zwanzig wie-der. Zu Haber, Erbsen und Bohnen wird einmalgeackert; die letzten säet man breit, ohne sie zu ha-cken, und gewinnt zwölf bis vierzig Scheffel. Manhält den hiesigen Boden zu schwer für Rüben, pflügtjedoch fünf bis siebenmal, und behackt sie einmal.Sie werden für Schaafe und Ochsen gefüttert.

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