Band 
Erster Theil.
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Dritter Brief. Beverley.

auf dem besten Boden Kaninchengärten angelegt zufinden. Der Rasen ist ungemcin fein, und die vie-len darinn wachsenden Disteln find ein Beweis desfruchtbaren Bodens. Die Disteln saugen das Landaus, und haben eine starke Wurzel, die viele Nah-rung erfordert, daher fie in schlechtem Erdreiche fel,ten angetroffen werden.

Ich habe fastnirgendS so einträgliches offenesFeldgesehen, als zu Bishops-Burton, denn man giebtachtzehn bis zwanzig Schillinge vom Acker Pacht,und man schmeichelt fich, da durch einen ParlamentS-schluß allenthalben Einzäunungen eingeführt werdensollen, den Pacht auf dreyßig Schillinge zu brin-gen. Sie bauen oft auf einem Acker acht und vierzigScheffel Weizen, und acht und vierzig, bis sechs undfünfzig Gerste, welches auf einem jeden Lande erstaun-liche Erndten find, noch mehr aber auf uncingcschlos--sencm, das nicht auf die Vortheilhafteste Art ange-bauet werden kann.

Beverley ist eine artige und ziemlich regelmäßigeStadt, mit breiten wohl gepflasterten Straßen. DerDom ist für ein Gothisches Gebäude schön und leichtangegeben, und wird gut unterhalten. Die es aberin neueren Zeiten ausgebessert haben, find von demGothischen Geschmacke abgewichen, den man eini-germaßen hätte nachahmen sollen. Das ehrwürdigeGebäude hat einen Eingang als in ein Kuchenhaus,ein neumodisches eisernes Gitter, eine vergoldeteThüre, eine neue steinerne Mauer mit ein paar Va-sen, die sich mit ihren Basreliefs besser zum Ein-gänge eines Gartens schickten. Das ist noch nichtgenug; man hat die Griechische Architektur sogar inein Gothisches Chor versetzt, denn beym Eingängestehen ein halbes Dutzend Ionischer Säulen unter

der