Band 
Erster Theil.
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Vierter Brief. Hüll.

seyn, wenn man dem Wasser auf einer Stelle einengrößcrn Bogen gegeben, und es zum Exempel vier-mal so breit gemacht hätte. Zuletzt erinnere ich noch,daß der runde Baßin beynahe am Ende des Wassersviel zu künstlich aussteht, und steh also nicht zu ei-nen! nachgeahnckcn natürlichen Strom schütt.

Zu Hotkenprice und in der Gegend zu Cottingrham, fand ich einen besonderen, und zur Feldbestel-lung sehr unbequemen Boden, nemlich, weiches undsumpfigtcs Land, das sechs Zoll tief einen schwerenKlcygrund hat. Sie erbauen daher dürftiges Ge-treide, zumal Gerste; Bohnen gerathen noch ambesten. DaS Feld wird in hohe breite Rückengepflügct, und weil die Kleycrde das Wassernicht Ourchläßt, so stehen die Furchen im Winterhalb voll, zumal da es an Abzügen fehlt. Ich ver-muthe, daß daher eben die wenige Festigkeit des Bo-dens rühret. Würde der Mittclrückcn nicht so hochaufgetriebcn, und das Wasser durch die Furchen ab-gezogen, daß das Land im Winter trocken läge, sowürde es auch mehrere Festigkeit bekommen. DieseWirkung habe ich in Suffolk oft bemerkt. Ichfand überhaupt in dieser Gegend eine sehr nachläßi-ge Fcldwirthschaft. Die Rüben waren nicht gehackt.Die Bohnen stunden voll Unkraut, und an vielenOrten auch Gerste und Haber.

Einige Meilen um Hüll ist das Land ganz platt,und nur mit Gräben und Dämmen durchschnitten.Sie stunden voll Wasser, ob es gleich mitten imSommer war. Aber der Strich von Cotringhamnach Hüll ward jetzo ausgetrocknet, vermuthlich wirbdas Wasser künftig meistens aus den Gräben abge-zogen werden. Kein Boden kann die erforderlicheTrockenheit erhalten, dessen Graben voll Wasser ste-