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Vierter Brief. Hüll.
Gräben stehen bleibt, abzuziehen, oder daß dieGraben nicht tief genug sind.
Es mag nun das eine, oder das andere, oder bey-des Schuld seyn, so scheint es höchst wahrscheinlich,daß diese Felder nicht anders vollkommen ausgetrock-net werden können, als durch hohle Ableitungen,dergleichen man in Suffolk und Esse,r viel hat.Wenn die Graben tief genug befunden werden, dar-an ich gleichwohl zweifele, so müssen dreyßig Zolltief Abzüge darin» gelegct werden. Man machtsolche unten vier Zoll und oben zehne weit, füllet siemit Steinen, Knochen, Hörnern oder Holz, streuetStroh oder Heydegras dünne darüber weg, unddecket sie wieder mit Erde und Nasen zu. Wennman dergleichen eine und eine halbe Ruthe von ein-der guer durch die Felder zieht, so wird der Boden un-glaublich verbessert, und trägt wenigstens noch ein-mal so viel, die Wasserpflanzen verlieren sich, unddas Gras wird so wohl zum Futter als zuin Heuweit süßer und feiner»
Hüll, ist eine grosse aber enge gebauete Stadt,doch hat sie einige breite und schöne Gassen, insonderheit sind sie bis zu den schmalesten Gasigen sauber,und gut gepflastert. Im Winter mag freylich einUnterschied seyn, obgleich auföffentlicheKosten Strasiscnfcger gehalten werden. Die Häuser sind mei-stens wohl gcbauck und neu, aber wenige groß. DieStadt treibet einen wichtigen Handel, viele der an-sehnlichsten Städte, darinn Manufakturen sind,liegen an den Flüssen, die in den Humber fallen,und Hüll ist der Stapel, wohin die fabricirtcnWaaren gebracht werden. Die hiesigen Kaufleuteerhalten a.lso eine Menge Englischer Waaren aus derersten Hand, und vertreiben solche durch die meisten'
Reiche