Fünfter Brief. Wentworth-house. 167
Haus-und andres Geräthe zwanzig, Saamen sie-ben und einen halben, Pacht zwanzig, Zehnten undSteuern sieben, Haushaltung und allerley Ausga-ben vierzig, zusammen vier und neunzig PfundSterlinge. Dazu jene fünf und zwanzig und einhalbes Pfund Sterlings, machen einhundert undsiebenzig Pfund Sterlinge. Man rechnet bey Ver-kaufung der Güter die Nutzung zu zwey und einenhalben bis drey und einen halben vom Hundert. Diearmen Weiber und Kinder, finden ihren Verdiensttheils bey den Pachtern, theils nähren sie sich vonWollespinnen, trinken aber alle ihren Thee.
Ich will nur noch einige Anmerkungen von derWirthschaft um Wentworth überhaupt hinzusetzen.Wenn der Acker nur acht Schillinge Pacht giebt,so ist dieß eine Freygebigkeit des Besitzers, nach Pro-portion dessen was darauf erbauet wird, müßte erhöher seyn. Die Einrichtung: Erstens Rüben,zwcytens Gerste, drittens Klee, viertens Weizen zusäen, oder erstens Brache, zwcytens Gerste, drit-tens Klee, viertens Weizen kann nicht genug zurNachahmung empfohlen werden. Hingegen taugtcö nichts, erst Brache, zwcytens Weizen, drittensBohnen, viertens Weizen zu säen, zumal wenn dieBohnen nicht gehackt werden. Wie schlecht solcheWirthschaft sey, zeigt der geringe Ertrag von acht-zehn Scheffel Bohnen. Der angeführte Payne,zeigt sich hierbei) als ein weit klügerer Wirth. Wegender schlechten Behandlung des Bohnenfeldcö, zumalwenn Weizen darauf folgt, war Lord Rockinghamso eifrig darauf bedacht, die Wirthschaft von Kent,welche einen unendlichen Vorzug vor der in Porkshi-^re verdient, einzuführen. Die Pachter gehen schweoan Neuerungen ; wenn sie aber den Vortheil in des
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