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Sechster Brief. Dyrom.
große Landschaft mit Vieh, das über eine Brückegeht, fleißig nach der Natur ausgeführt; das Vieh,das Waffe, die Brücke, die Gruppirung der Fi-guren, alles ist meisterhaft. Verschiedene Stückemit todtem Wildprete, sehr natürlich und fleißig ge-malt. Eine große Schlacht. Eine Geburt Christi,sehr annehmlich gemalt, weswegen ich eö für desParmeggiano Arbeit halten möchte. Ein Venezia-nischer Prospekt lebhaft kolorirt, in der Manier vonCanaletto. Ein paar Nebenbilder, das eine stellteine Fruchtverkäuferinn, und das andere eine Frauvor, welche eine Ziege melkt; beyde sind fein undnatürlich kolorirt, insonderheit ist das Vieh aufdem letzteren gut gerathen. Die Marquißnn vonRockingharn in einer angenehmen Stellung. ZweenKöpfe, davon einer das Bildniß des Cromwellrvorstellt.
Ich fand in der Gegend vonByrom viel Sand,aber doch einen guten Boden, daher viele Rübengcbauet wurden. Herr Ramsden hat einmal eineRübe von zwey und vierzig Pfunden erbauet, größerhat man wohl nie eine gehabt. Die Acker von san-digem Boden sind so gut, daß man zwanzig Schil-linge dafür bezahlt. Es würde sich vortrefflich zuMohren schicken, und dieß wäre unstreitig das vor-thcilhafkcste * was man darauf bauen könnte. HerrRamsden bauet auch viel Kraut; sein heurigesFeld steht frisch, die Häupter sind groß, und ver-sprechen einen reichlichen Ertrag.
Der Boden zwischen Ferrybridge und Howden,wovon ich bereits oben Erwähnung gethan, ist mei-stcntheils sandig, und wird nicht gut bebauet. Mansäet zwar Rüben, hackt sie aber niemals.
Ich