Band 
Erster Theil.
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Achter Brief. Kirkleatham.

übrig. Diese Summe ist also gleichsaim für fünfTonnen neun Centner bezahlt, oder für eine Tonnevierzrhen Schillinge sieben Pfennige. Deutlicherkann man dieSache nicht aus einander setzen. Wennman bey den Versuchen mit Kraut den Werth derTonnen bey jeder Nutzung, worzu man sie anwendet,bestimmte, so könnte der Durchschnitt «ine Regelabgeben, um den Ertrag eines Feldes zu schätzen.

Nichts ist so vielen Schwierigkeiten bey den Ver-suchen in der Wirthschaft unterworfen, als dicSchä-tzung des Ertrags von solchen Sachen, die keinen ge-wissen Marktpreis haben. DasGetreyde, Hülsen-früchte und Heu hat in der Nachbarschaft von großenStädten einen bestimmten Preis. Aber alle Artenvon Wurzeln, Kraut und künstlichen Gräsern habenkeinen solchen Werth, sondern müssen durch genaueVersuche bestimmt werden.

Wir lernen aus diesen Versuchen ferner, daß dieabfallenden Blätter vom Kraute ein besseres Futterfür jährige Kälber sind als Heu und Haberstroh.Ein jeder wird nunmehr den wichtigen Nutzen dieserPflanze von selbst einsehen. Aus dem bisher gesag-ten zieht Herr Turner folgende allgemeine Folge-rungen.

r) Der große Nutzen des Krautes ist so deutlichund durch Erfahrungen ausgemacht, daß es noth-wendig auch bey den gemeinen Pachtern eingeführetwerden muß. Es wird nicht nur Privatperso-nen, sondern auch der ganzen Nation einen eben sogroßen Nutzen bringen, als der gemeine Rübenbauje verschafft hat.

2) Daß es vollkommen insolchenBoden gedeiht,ws keine Rüben fortkommen, j. E. in schwerem Kleys

lande,