Band 
Erster Theil.
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§8e> Ncmittr Brief. Gilling.

und giebt zwischen zwölf und dreyßig Schillingevom Acker Pacht. Dir Feldbestellung folgt also:Erstlich Rüben, zweytens Gerste, drittens Haber,oder erstlich Brache, zwcyteNS Weizen, drittens Ger-ste und viertens Haber. Das Weizenfeld wird vier-mal gepflügt, und man crndtet von zehn Mctzenfünf und zwanzig Scheffel. Wenn Gerste nach derBrache gesäet wird, pflügt-man das Feld fünfmal,nach Rüben aber nur einmal, und gewinnt vomAcker fünfund vierzig Scheffel; Bohnen werdenbreit gesäet, aber nicht gehackt, man pflügt das mitWeizen besäet gewesene Feld dazu nur einmal, wennes gleich schwerer Kleyboden ist. Die Pferde wer-ben bloß damit gefüttert. Zu Rüben wird auchviermal geackert, aber nicht aufgelockert; man giebtste den Schaafen und Rindvieh, und schlägt dieNutzung zwischen fünf und vierzig Schillinge undfünf Pfund Sterlings an.

Sie säen etwas weißen Holländischen Klee, las-sen sich aber nicht sehr damit ein, weil der Bau ih-nen immer nicht gelungen; es ist aber sehr zu ver-muthen, daß sie nicht recht damit umgegangen.Ihre vornehmste Düngung ist der Kalk, von demsie zwey und siebenzig Scheffel auf den Acker fahren.Sie machen nicht viel Hofrmist, weil sie die Stop-peln nicht kurz abhauen, und das Heu im Felde ver-füttern. Kein Pachter läßt sichs einfallen Düngeraus Richmond, welches nur drey Meilen weit ist,zu holen. Gutes Grasland giebt dreyßig bis vier-zig Schillinge Pacht; man fütlert es für das Melk-und Mastvieh. EinAckrr des besten Landes ist hin-reichend für eine Kuh, gemeiniglich nimmt manaber ein und einen halben dazu. Die bey Vermu-thung der Wiesen gemachten Kontrakte verbinden