Band 
Erster Theil.
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Neunter Brief. Roakby.

fällt etwas weiter davon in die Tees, zwischen Fel-sen, über welche Bäume herüber hängen.

Um Roakby, zwischen Greta - Bridge und demBows, besteht das Land hauptsächlich aus kaltemMoore, oder sumpfichten Boden und Steinen. Mangiebt zehn bis fünfzehn Schillinge vom Acker, unddie Pachtungen belaufen sich jährlich zwischen dreyßigund hundert und sechzig Pfund Sterlinge. DieOrdnung der Feldbestellungen ist folgende: ErstlichBrache, zweytens Weizen, drittens Gerste oder Ha-ber; zuweilen auch nach der Brache Weizen, undzwey Jahre nach einander Haber. Das Weizenfeldwird viermal geackert, und von zehn Metzcn ohnge-fähr sechzehn Scheffel erbauet; zu Gerste eben sooft, und drey Scheffel geben im Durchschnitte fünfund zwanzig Scheffel. Zu Haber und Erbsen ackertman einmal; die letzten säet man in ein Weizen-feld. Die Rübenfelder ackert man zwar viermal,behackt sie aber nicht. Sie werden dem Rindviehsund Schaafen auf dem Felde verfüttert.

Vom Kleebaue wissen sie nichts. Alle drey Jahredüngt man mit Kalk. Das Abstechen und Verbren-nen des Rasens ist sehr gewöhnlich, und kostet vomAcker neunzehn und einen halben Schilling. DasHeu wird im Felde verfüttert, und die Stoppeln pflügtman unter. Gutes Grasland wird der Acker mitzwanzig Schillingen bezahlt; das beste wird zurMast, und das nach dem besten für die Kühe ge-braucht. Auf vier Kühe rechnet man drey Acker vondem besten Lande, und! auf sieben Schaafe einen.Die Nutzung einerKuh beträgt fünf Pfund Ster-lings. Manche lassen die Absetzekälbcr gar nichtsaugen, die ztzm Schlachten aber vier Wochen, da