Band 
Erster Theil.
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rys Neunter Brief. Vrough.

halben Schillinge für beständig gewinnt. Ist esnicht zum Erstaunen, daß die Eigenthümer Felder,die sie so leicht in Nutzung setzen könnten, wild lie-gen lassen? Wo man mit Mergel, Klcy und Kreidedüngen muß, da vergehen einige Jahre ehe man sichauf einigen Vortheil von der vorgenommenen Ver-besserung Rechnung machen darf, aber hier, woman den Acker durch Verbrennung des Rasens undKalk düngt, erfordert der Acker nicht mehr als eineund eine halbe Guinee Unkosten, welche gleich beyder ersten Rübenerndte reichlich bezahlt werden.

Ich nahm meinen Rückweg wieder nach Bows,und setzte darauf die Reise nach Brough fort woich abermals einen Strich von zwölf Meilen-antraf,wovon nur dreye angebauet, die neun übrigen abergar keinen Nutzen gaben, als daß einige wenigeSchaafc darauf gehütet wurden. Sollte man dar-aus nicht schließen, es müßte der schlechteste un-fruchtbarste Boden von der Welt seyn? Dieß istaber so wenig wahr, daß der größte Theil der Ge-gend aus gutem fettem, und auch tiefem Lcimbodenbesteht, wie man auch aus dem freywilligen Wüchseverschiedener guter Graöarten, dem frischen Grün,und dem stachlichen Grase schließen kann. Ich stiegoft aus dem Wagen, um den Boden zu untersuchen,Und fand an solchen Stellen, tvo die Oberfläche ge-borsten war, zehn bis achtzehn Zoll guten lockernsandigen Leimboden, der, wie ich überzeugt bin, diebesten Möhren, und auch bey gehöriger Bestellung,andere Feldfrüchte tragen würde.

Wäre dergleichen wüstes Feld Nur eingezäunt,und läge in Suffolk oder Essex, so würde man ohneBedenken, und ohne weitere Verbesserung sechzehnSchillinge Pacht dafür geben. Auch das schlechteste

Land