tz5S bilfter Brief. Studley.
Nachgehende führt der Weg an den Rand einertvaldichtcn jähen Anhöhe. Zu den Füßen fließt einschneller Strom, der zwo Kascaden macht. AmRande dieses Waldes steht das Römische Monument,welches nach dem Modelle des vorgeblichen Grabma-les der Horazier und Curiazicr angelegt ist. Mansteht hier in ein tiefes Thal, dessen Fluß sich an demeinen Ende unter den Bäumen und unter anderenzwischen Felsen verliert. Unter sich bemerkt man eineKascade, und gegen über den hängenden Wald, wel-cher der Scene ein majestätisches Ansitzen giebt.Der Weg läuft immer an Abgründen fort, bis manan den Chinesischen Tempel kommt, der auf einerrunden Anhöhe steht, die sich in das Thal hineinschiebt. Man sieht hier den Fluß in seiner größtenSchönheit, dasVornehmstc aber ist die Strecke Wal-des, welche die gegen über liegende Reihe Hügel be-deckt. Zur Linken liegt der Gothische Thurm; inder Entfernung ein anderer.
Wenn man sich wieder nach dem Wohnhause zu-rück begiebt, so ändert sich der Schauplatz gänzlich.Statt jener nahen und wilden Gegenstände von Fel-sen und Waldungen Übersicht man nunmehr eine weitausgebreitete Landschaft. Die Stadt Ripon liegtmit ihrem Thurme mitten in einem stark angebauetenund mit Dörfern und einzelnen Häusern angebaue-tem Thale. Studley muß jedem, der es besucht,gefallen. Die schönen Wajsirfälle des Stromes,die Waldung, welche als ein Amphitheater umherliegt, die malerischen Prospekte der Abtey, die Aus-sicht von dem Gothischen Thurme, das Thal bey demHügel mit dem Zelte, das dabey fließende Wasser,biethen so viele Schönheiten dar, daß der Zuschauer«icht umhin kann sie zu bewundern.
Hackfall,