Sechs und zwanzigster Trief. Insel Brownfea. 14z
Es ist eine Insel die ungefähr neunhundert AckerLand enthält, und von mehr als zwanzigtauftndAckern See umgeben wird, weil sie mitten im Ha-fen Poole liegt. Eine merkwürdigere Lage kann mansich gar nicht gedenken. Das hohe Land der InselPurbec, und andere Striche um Poole schließen sieganz ein, daß man rings herum nichts als Land sieht.Man kann sich keine prächtigere Lage, als dievon die-ser Insel gedenken.
Die steilen Küsten geben der Insel ein kühnesAnsehen, sie sind allenthalben mit Holz bepflanzt.Herr Sturt hat dazu mehr als eine Million von al-lerley Arten vornehmlich Kiefern gebraucht, undzwar so, daß die Anhöhen insgesammt mit Waldbesetzt, und die tiefliegenden Gegenden große Rasen-plätze sind. Das eine Ende der Insel liegt geradegegen die enge Mündung des Hafens, daselbst istein schönes Gebäude aufgeführt, welches Herr SturtLas Kastei Brownsee nennt, weil es viereckig wieLie alten Kastele und in einem leichten Stil gebauekist, so daß es sich vortrefflich hieher schickt, und da-vorstellt, was es hier vorstellen soll.
Die Aussichten aus diesem Gebäude sind unnach-ahmlich. Man sieht durch die enge Mündung desHafens, die offenbare See, und gerade so viel da-von, als man zu sehen verlangen kann. In derEntfernung zeigen sich die Berge der Insel Wight.Die ab- und zugehenden Schiffe des Hafens Poole,machen die Aussicht sehr malerisch. Poole ist einansehnlicher Handelsplatz, jedes Schiff, es mag an-kommen oder abgehen, muß gerade auf das Kastelzu segeln, und hernach durch einen Kanal eine halbeMeile breit unter den Fenstern vorbey laviren. Ge-gen -em Wohngebäude über liegt eine Batterie
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