Band 
Vierter Theil.
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Sechs und zwanzigster Brief. Insel Brownsea. 151

Wenn jemand, der diese Insel vor sechs Iaheren gesehen, hörte, daß die Einkünfte derselbenjährlich gegen siebentausend Pfund Sterl. einbräch-ten, der würde darüber lachen. Allein was manfür unmöglich hält, ist es deswegen nicht allemal.Die rechte Art Pflanzungen von Holz anzulegen istetwas Neues, vor unsern Zeiten hat man kaum einBeyspiel auszuweisen, wie nutzbar das Holzpflan-zen ist. Man könnte glauben, es wäre nicht andem, weil die Schriftsteller bisher davon geschwie-gen. Allein ich wiederhole es noch einmal, es sindnicht bloße Berechnungen, weil sie sich auf wirklicheHolzanlagen gründen; sie entscheiden die Sache al-so, und sind nicht übertrieben.

Gesetzt aber einige wollten gegen diese wirklichenausgeführten Beyspiele Einwendungen machen, sorichte man sie nach ihren Ideen ein, und mache eineneue Berechnung, der Profit wird doch allemal großgenug bleiben, um meine Beobachtungen jederzeitdarauf anwenden zu können.

Der öffentliche Nutzen solcher edlen Unterneh-mungen fällt zu deutlich in die Augen, als daß ichmich erst darüber einzulassen nöthig hätte. Sie ha-ben einen wohlthätigen Einfluß auf das Ganze»Jedes Gras, jedes Korn, jeder Baum, -er hierwächst, ist eine neue Schöpfung. Die ganze Inselwar vor wenig Jahren, ein schwarzer, wüster FleckLandes, sie wird aber in kurzer Zeit ein reizendesLand seyn, dessen Oberfläche mit allem gesegnet ist,was man nur von einem fruchtbaren Boden verlan-gen kann; zu gleicher Zeit wird einer der sonderbar-sten und schönsten Plätze von England da entstehen,wo zuvor nicht einmal eine Fischerhütte anzutreffenwar. Ich bin rc.