Sieben und zwanzigster Brief- Ciift. izr
besäet, und das Feld sowohl mit der Hand-'als Pfer-dehacke sehr rein gehalten.
4ter Versuch.
Auf diesem Felde wurden auch zwey Acker mitErbsen, in gleich weiten Zeilen im April gesäet, undso wohl durch Gäten als durch die Pferdehacke reingehalten. Sie hatten ein feines Ansehen, und dasStroh war cilf Fuß lang.
5ter Versuch.
Herr Mawde hat Heuer siebzehn Acker mit Rü-ben, die alle gut behackt sind. Er hat dieses mit-ten in einem Lande thun lassen, wo so wenig Pach-ter wissen, was Behacken ist, damit sich die Vor-theile von dieser Methode desto besser zeigen. Siestehen ungcmein schön, so daß ich wenig bessere ge-sehen habe. Verschiedene sind gewogen, und esscheint, daß man das Stück im Durchschnitt zu sie-ben Pfund annehmen kann.
Herr Mawde pflügt mit Ochsen, spannt vierevor, und bringt täglich damit einen Acker zu Stan-de. Andre Pachter pflügen mit vier Pferden, undthun auch nicht mehr damit, die am fleißigsten sind,thun so viel mit drey Pferden, als des Herrn Mawdeseine vier Ochsen; aber drey Pferde kosten mehr alssechs Ochsen. Diese Vergleichung entscheidet denUnterschied zwischen diesen beyden Arten des Zug-viehes sehr deutlich. Er ist jetzo beschäfftigt einePachtung von dreyhundcrt Ackern in eine schöneOrdnung zu bringen, und daß dieses auf eine klugewirtschaftliche Art geschehen wird, läßt sich aus dem,was bisher von seinen Versuchen gesagt worden,abnehmen.
M z Herr