Band 
Vierter Theil.
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Acht und zwanzigster Brief. Came.

fordert wird, können sie, ob es gleich gar rü'cht Vor-theilhaft ist, des Rübenfutterö entbehren; indemdie ganze Hecrde nichts als Gras und Heu bekommt.

Die Schaftriften des Herrn Damer, haben un-gcmcin schönes und feines Gras, daher auch seinVieh vorzüglich theuer verkauft wird. Die Schä-ferei) besteht aus achthundert Schafen, dreyhundertSchöpsen,' vierhundert und sechzig Zcitschafcn unddreyßig Böcken, zusammen eintausend fünfhundertund neunzig Stück. Davon werden jährlich zwey-hundert und achtzig alte Schafe, hundert und vierund zwanzig Schöpse, hundert Lämmer, und fürhundert und neunzig Pfund Sterb Wolle verkauft.Dieß beträgt zusammen sechshundert und ein undsiebzig Pfund Sterling, folglich wird das Stückvon der ganzen Hcerde nur zu neuntchalb Schillinggenutzt, welches nicht hoch ist, zumal da so viel Läm-mer verkauft werden. Weil sie alles nicht so genauaus einander gesetzt hatten, so stunden sie in der Mey-nung, das Stück würde auf zehn Schill. genutzt.

Ich bemühte mich dieses recht genau zu wissen,weil es mir bey Besuchung verschiedner Pachtungenbereits geschienen, daß die Schäfereyen nach Pro-portion des vielen dazu erforderlichen Bodens nichtvorthcilhaft genug wären. Dieß wird sich am deut-lichsten bey genauer Untersuchung der Pachtung vonHerr Damer zeigen, bey der ich um so eher stehenbleibe, da darauf viel besser als bey den meisten Pach-tern gcwirthschaftec wird, da die Schafe von vor-trefflicher Art sind, da die Schafsmutkcrtrift unterallen, die ich hier gesehen, die Beste ist, und da ersein Vieh vorzüglich theuer verkauft.

Dieses Landgut besteht aus eintausend zweyhun-dcrt fünf und fünfzig Ackern, darunter sind fünf-hundert