ryo Acht und zwanzigster Brief. Caine.
ich kmch versichern kann, daß mancher Acker zehnSchilling, und det schlechteste doch wenigstens fünfSchilling werth ist. Wenn Herr Damer also seinGut na-ch dem wahren Werth verpachten wollte, sowürde die Schafnutzung wegfallen: doch das gehtuns hier Nichts an, genug daß die sechshundert undsechzig Acker für die Schafe weit besser genutzt wer-den könnten, wenn man sie als Pflugland behandelte.
Das Pferchen ist aber auch noch im Anschlag zubringen, jedoch nicht ganz, weil viele Acker, wovondie Schafe den Ertrag bekommen, zum Pfluglandgehören. Eine Nacht pferchen, wird von Maricn-tag bis Michael von tausend Schafen auf fünfzehnSchilling gerechnet. Von Marientag bis Iohan-nis, pferchet die ganze Hecrde, von Iohannis bisMichael aber ein Drittel weniger. Wenn ich dar-nach das Pferchen von tausend sechshundert Scha-fen anschlage, so beträgt es hundert und drey undvierzig Pfund Sterl. hundert Pfund Sterl. kömmtder Schafnutzung zu gut, weil das Uebrige wegendes Pfcrchene auf dem Pfluglande wegfällt, unddas Rübenfeld und die künstlichen Wiesen zu bcpfer-chen, schon allein mehr werth ist. Diese hundertPfund Sterl. zu obiger Schafnutzung gezogen, giebtdie ganze Nutzung zweyhundert und acht und zwan-zig Pfund Sterl. zwölf Schilling, oder vom Ackersieben Schilling.
Die Erfahrung und die Meynung der Pachterselbst, stimmt aber damit nicht übcrein, svnderndieNutzung kann nicht so hoch gerechnet werden. Ichwill nunmehr annehmen, daß ein Fremder, der nichtso viele Vorurcheile für die Schafözucht hat, auf diesensechshundert und sechzig für die Schafe bestimm-ten Ackern wirthschafte. Das Land besteht in
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