19,8 Acht und zwanzigster Brief. Came.'
der mit Rüben bestellt. Dieses, die Düngung desganzen Rübenfcldes mit dreyßig Fudern auf jedenAcker, und das Pferchenden achthundert Schafenauf den Weizen, muß die Felder dieser Pachtung ineinen Stand setzen, dergleichen man bisher in Dor-setfhire noch nicht gesehen hat. Das Feld wird da-durch beständig verbessert, und die Aernte folglichergiebiger.
Nach der alten Einrichtung ward von derSchafszucht, das Pferchen auch mit zu Gelde ange-schlagen nur zweyhundert und acht und zwanzigPfund Sterl.zwölfSchill. gewonnen, nachdermei-nigcn hingegen sechshundert und vier und sechzig Pf.Stcrl. achtzehn Schill. folglich vierhundertund sechsund dreyßig Pfund Sterling mehr. Zugleich erhellethieraus, daß meine Vorschläge für diese ganze Ge-gend viel einträglicher sind als die jetzige Scbafs-zncht; es wird dadurch fast noch einmal so viel ge-wonnen, und ich bin überzeugt, daß ich um gewißzu gehen, die Nutzung noch viel zu geringe ange-schlagen habe.
Ich komme nunmehr auf den andern Punkt,nämlich zu berechnen, in wie weit man die hiesigeEinrichtung der bloßen Schafszucht verbessern, undwie viel Stück man auf einer gegebnen Fläche Lan-des halten kann. Sie fehlen hier vornehmlich dar-in«, daß sie zu viel Grasland und hingegen zu wenigRübenfcld haben. Man nehme folgende Einthei-lung an. Die sechs und zwanzig Acker gewässerteWiesen und sechzehn Acker Esparcctte, geben vierund achtzig Tonnen Heu zusammen
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