Band 
Vierter Theil.
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Acht und zwanzigster Brief. Leigh.

nicht im Stande wäre seinen Pacht zu entrichten,wenn er blos mit Pferden arbeiten müßte.

Eine jede Pachtung hat hier entweder einen Obst-garten, oder einzelne Apfclbäume in den lebendigenHecken stehen. Man rechnet auf einen Acker fünfbis dreyßig Ophoft Cydcr. Die Bäume tragenaber niemals zwey Jahre hintereinander, sondernman kann in zwey Jahren nur ein Obstjahr anneh-men. In einem Obstjahr rechnet man im Durch-schnitt sechzehn Ophoft, also kommen auf jedes Jahrachte. Das Oxhoft gilt durch die Bank sechzehnSchilling. Der Pachter muß aber das Gefäße da-zu geben, und den Cyber etliche Meilen verfahren.Wer sechs Acker Obgärtcn hat, muß fünfzig PfundSterling Verlag für das Gefäße rechnen.

Ein Acker Baumgarken wird zu vierzig Schill.verpachtet. Die Bäume müssen fünfzehn bis zwan-zig Jahre alt seyn, ehe man rechten Vortheil davonhat. Sie stehen dreyßig Fuß ins Gevierte. ZehnScheffel Aepfcl, geben ein Ophoft Cyber, und ihnzumachen, kostet das Ophoft drey Schilling. Manhält dafür, daß der Boden eben so viel Antheil anderGüte des Cybers hat, als die Art der Aepfel, jeschwerer derKleybodenist, desto besser wird der Cyder.

Weil ich mich jetzt den vielen Manufakturen inSommersctshire nähere, so erkundigte ich mich, obder hohePreis des Getreides nicht manchem bewogenhätte, Wiesen umzureißen. Sie redeten sehr ver-ächtlich davon und versicherten mich, daß man hierso auf Anlegung der Wiesen erpicht wäre, dasidie ganze Gegend in wenig Jahren nichts alsWiese seyn würde. Hierin sind sowohl die Pach-ter als die Eigenthümer einig; die letzter» wollennicht einmal einräumen, daß die Pachter alte

schlechte