Ein und dreyßigster Brief. Harleyford. ,97
i zker Versuch.
Man machte bey Anlegung einer künstlichen Wie-sen von acht und zwanzig Ackern auch einen Versuchmit der Bibernclle, welche auf dem einen Theil, aufandern Aeckcrn hingegen Esparccttc, auf noch andernweißer Klee gesäct wurde. Die Breite wurde zuallerley Iahrszeiten mit Schafen, Kühen und Pfer-den behütet. Alle fraßen die Bibernelle so kurz ander Erde ab, als andres Gras; und gierigen desTages ein bis zwey Mal freywillig auf diejenigenAcker, wo die Bibernclle stand. Dieß ist ein merk-würdiger Versuch, weil er beweiset, daßdieBiber-nellc kcincsweges eine so verächtliche Pflanze ist, alsviele daraus machen wollen.
i4ter Versuch.
Sechzehn Acker wurden mit des Roque Vogel-gras (LiräAl-sls) zur Wiese gemacht. Herr Claytvnhält es für ein Futter, das nicht zu verachten ist,weil es so zeitig, als das Raygras, im Frühling wächst.Es bestockt sich sehr, alles Vieh vornehmlich dieSchafe fressen es gerne.
i5ker Versuch.
Herr Clayton hat auch einige Sorgfalt auf da«Holzpfianzen gerichtet. In einer Pflanzung stehenWeymouthskiefern, Fichten, Silbertannen, Gi-leadstannen, Lerchcnbäume, Cedern von Libanon,virginische Cedern, insgesammt zehn Fuß ins Ge-vierte. Sie sind drcyzehn Jahre alt, und das Stückist einen Schilling werth. Die Lerchcnbäume sind diebesten, hernach die Weymouthskiefern und Fichten»Die Gileadstanne treibt gar nicht stark.
Herr Clayton läßt alle Bäume, sowohl immer-grünende als andre, im .November und December
T 5 Pflanzen,