Band 
Vierter Theil.
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Acht und dreißigster Brief.

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halten, wo eö sich sonst nicht thun läßt, gewinntvie-len Dünger, und erhält folglich sein Feld bey gutenKräften.

Vergleicht man die zweyfache Kleenutzung in Ab-sicht der künftigen Wcizensaat, nämlich ihn zu Samenzumachen, oder grün zu verfüttern, so zeigt sich, daßLas erstere vortheilhafter ist. Ich wundere michnicht darüber, weil das Abmähen, das Land besservom Unkraut reinigt. Aber der Schatten, wennder Klee recht dicke steht, ist die Hauptsache, denndadurch bleibt das Land feucht, und es wird einesolche faulende Gährung darinn erregt, welchehauptsächlich die -Verbesserung des Bodens verur-sacht, die man dem Klee insgemein zuschreibt, unddie weit besser ist als die wenige unordentliche Dün-gung, welche das Vieh macht, indem es daraufweidet. Alle Erfahrungen beweisen den Vortheileines dick beschatteten Bodens.

Dieses wird man finden, wenn man, wo Ver-suche mit dem Kleebau vorkommen, den Bodenmit diesen verschiednen Methoden vergleicht. Nachder Theorie zu schließen, so müßte derKlee auf leich-tem Boden abgchürct, und auf schwerem abgemähetwerden, weil jenem das Derbtreten von dem ViehVortheilhaft ist, und dieser locker bleiben muß, wiebeym Abmähen geschieht. Dieß trift aber mit derErfahrung auf dieser Reise nicht überein; das Mä-hen hat allenthalben, und auch auf Sandfeldern bes-ser gethan, als das Abhüten. Da aber doch ver-schleime Fälle vorgekommen sind, und so gar drey,wo das Abhüten aufKlcybodenzuträglicherbefundenworden, so wünschte ich, daß einige Wirthe recht ge-naue Proben deswegen anstellten, und eine Breitein zwey gleiche Theile theilten, um die eine Hälfte

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