Band 
Vierter Theil.
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Acht und vierzigster Brief.

Z8o

Es kommen ein Paar Stellen vor, die einigeNachrichten geben, woher das Faulfressen rührt.Am umständlichsten sind die von dem Herrn Vakewell,und die bey Moreton angeführten.

Ich komme nunmehr auf die Berechnung vomPferchen, und der Quantität des Futters, welchesman auf die Schafe rechnet. Man wird sich erin-nern, daß das Pferchen sehr verschieden ist, an man-chen Orten pferchet man das ganze Jahr mit derganzen Heerde, an andern nur mit den Schöpsenim Winter, und behält die Schafmüttcr im Stall;an noch andern pfercht man überhaupt gar nickt,oder wenigstens nicht im Winter, und was dcrglei,chen mehr ist. In vielen Gegenden hält man dasPferchen von den Schöpsen für kräftiger als vonden Schafen, an andern umgekehrt.

Airs allen eingczognen Nachrichten vom Nutzendes Pferchens, habe ich folgende Mittelzahlcn her-aus gebracht: hundert Schafe geben einen jährli-chen Nutzen von sieben Pfund Skcrl. cilf Schilling,durch das Pferchen.

Hundert Schafe bcpferchcn im Jahr vierzehnAcker.

Diese Mittelzahlen sind aus sehr verfchiednenNachrichten entstanden; denn es sind darunter Oer-ter begriffen, wo man kaum weiß was Pferchen ist,oder wo man die Schafe, auf einer großen FlächeLandes herumlaufen laßt, und endlich solche, woman nur im Sommer pferchet. Niemand nutzt sei-ne Schäferey in diesem Stücke so hoch als Herr Ar-buthnot, der in den Horden fleißig einstreuen läßt,und auf diese Art hundert Stück im Jahr auf zweylind zwanzig Pfund Sterl neunzehn Schill, nutzet.Läßt man diese Nutzung aus obiger Berechnung weg,

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