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Reun und vierzigster Brief.
vielen Gegtnden antrift, da müssen Kühe gehaltenwerden. Man kann das Mastfutter auf so vieler-lei) Art verändern, daß sich alles, was auf einemGute erbauet wird> dazu anwenden läßt, z. E. gu-tes Gras, Heu, Stroh zum Einstreuen, Rü-ben rc. Folglich kann ein jeder, der gute Wiesen -hat,mästen, und daß dabey weit mehr Vortheil herauskommt, als nach obiger Art Kühe zu halten, daranist gar nicht zu zweifeln.
Um Kühe mit Nutzen zu halten, werden ver-schiedene Dinge erfordert, daran ein großer Theilder Landwirthe in diesen Gegenden nicht denket, oderdavon er gar nichts weiß.
Der vornehmste Punkt ist das Winterfutter.Stroh müssen sie so viel bekommen, als sie nur fres-sen wollen, und zum Düngermachen erforderlich ist.Der Dünger bezahlt das Stroh reichlich, Heu müs-sen sie gar nicht bekommen, sondern bloßes Stroh,wenn sie trocken stehen, und Rüben dazu, wenn sieMilch geben. Dieß wird einen sehr großen Unter-schied machen, und daß es gut angeht, beweiset dieEinrichtung zu Ailsham und Earlham in Norfolk,wo die Rüben den Platz des Heues vollkommen er-setzen. In Suffolk verstehen sie Ließ so gut, daßsie es wo möglich mit dem Kalben der Kühe so ein-richten, daß es nicht vor dem April geschieht, damitsie bis in den Frühling nichts als Stroh bekommen.
Der zweyte Punkt ist die Schweinezucht, welcheden besten Profit von den Kühen geben soll. AllerAbgang von der Milch, und der Aufwasch muß inCisternen aufgehoben, und nicht ohne Unterschied,auch den Läufern, die sich mit Rüben begnügen müs-sen, gegeben werden, sondern nur den Sauen,wenn sie ferkeln Und den jungen entwöhnten
Ferkeln.