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FUnf lisch fünfzigster Brief.
land ist, rührt vermuthlich ebenfalls von den wüstenLändern her, die mit darunter begriffen find. Dießallein zeigt schon eine gute Wirthschaft an, denn diearmseligen Pachter haben meistens nichts als Pflug-land auf ihren Pachtungen. Bey so vielem Graslan-dc kann viclVich gehalten werden, und davon hängtder Feldbau in Ansehung des Düngers ab.
Dieß gilt auch vom Klee, der ein Viertel desPfluglandes einnimmt, diese Proportion ist so heil-sam, daß ich unserm Lande Glück wünschen muß,daß viele Provinzen dergestalt gut angebauet stnd.Die halbe Pachtung Wiesen, und ein Viertel desPfluglandes mit Klee besäet, ist ein System, dasman nach den richtigsten Gründen der Oekonomienicht bester einrichten könnte.
Wir finden ferner, daß in der idealischen Pach-tung, die Erbsen, Bohnen, Rüben, Klee und dieBrache, in allen hundert und achtzehn Acker betra-gen, lauter Saaten, welche nebst der Brache die-nen, die Felder vom Unkraut rein zu halten und zuverbessern, wenn nämlich die Hülscnfrüchte und Rü-ben gut behackt werden, wie hier meistcnthcils ge-schieht. Es ist sehr gut, wenn das halbe Pfluglandbrache ist, oder solche Saaten hat, die statt derBrache dienen, bey einer solchen Wirthschaft kanndie Pachtung nicht in schlechte Umstände gerathen.
Die Anzahl des Zugviehes fällt mäßig aus: eskönnte bey einer recht guten Einrichtung wenigerseyn, inzwischen ist es doch nicht übertrieben. DerBestand an Kühen, Mast- und Göltcvieh, desglei-chen an Schafen, scheint auch für die Quantitätund den Werth des Landes gehörig abgemessen zuseyn. Ich sage aber deswegen nicht, daß keineVerbesserung start fände, sondern glaube vielmehr,
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