Band 
Vierter Theil.
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Acht und fünfzigster Brief.

Einer müßte sehr wunderlich seyn, der da läug-nen wollte, daß eine ausgebreitete Handlung nichtden Werth eines Landes erhebet, aber deswegen mußman nicht alle andre Ursachen ausschließen. DieAusfuhr unsrer eignen Produkte, als Wolle, Leder,Zinn, Kupfer rc. würden ohne Beyhülfe der aus-ländischen Handlung, den Preis des Landes erhö-hen, und ihm einen Werth geben, der mit der all-gemeinen Geldmenge in Europa, in gewissen Ver-hältniß steht.

Ich habe gefunden, daß die Ländereyen dieser-urchreiseten Provinzen, im Durchschnitt auf zweyund drcyßigtc halb Jahre (Ve»rs xurcNafs) verkauftwerden, welches weniger beträgt, als ich bey mei-ner nördlichen Reise herausgebracht habe. Dieß istauch sehr wahrscheinlich, weil die Wirthschaft dortnicht so gut, und der Pacht auch niedriger ist. DieGüter, die gut angebauet, und nach dem wahrenWerthe verpachtet sind, werden alle Mal höher ver-kauft, als wenn erst viele Verbesserungen zumachensind. Die Güter, welche viele wüste Lehden haben,die erst urbar zu machen sind, gelten alle Mal in Eng-land viel weniger. Ich bin rc.

Neun und fünfzigster Brief.

Mein Herr,

^^as Düngen ist ein Umstand, der in dcrWirth-schaft alle mögliche Achtsamkeit verlangt. Es

giebt auf dieser Reise so viele Anwendungen von al-lerley Arten des Düngers, daß ich von jedweder denGebrauch kürzlich aus diesen Erfahrungen zusam-menziehen und anzeigen will. Die Felder, welche

wenig