Band 
Vierter Theil.
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Neun und fünfzigster Brief.

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Hause wird er sogleich aufs Feld gestreuek. Ichwill nicht läugnen, daß dieser Mist an sich aus sehrwirksamen Theilen bestehe, unstreitig kommt seineWirkung aber auch großentheils aus obigen Ursa-chen her. Man kann sich dieses wenigstens bey derAufbewahrung des andern Mists zur Regel dienenlassen. Dieser würde gewiß viel kräftiger seyn, wenner ebenfalls bedeckt liegen könnte.

Es ist hin und wieder angeführt worden, wieviel Mist von einer gegebnen Quantität Vieh undStroh, gewonnen werden kann. Man versteht inganz England die wahre Methode, den meisten undbesten Dünger zu machen nicht recht, ich will michdeswegen bemühen die Sache aus einander zu sehen,und so viel als möglich, deutlich zu machen.

Die erste Hauptregek ist, das Vieh den ganzenWinter hindurch im Hofe zu halten. In vielen Ge-genden läuft es diese Zeit über beständig auf dem Fel-de herum, wo ihnen das Heu verfüttert wird. Di- ßist einer guten Wirthschaft schnurstracks zuwider.Ich habe nur einen einzigen Scheingrund dafür ge-hört, nämlich daß es zum Wohlseyn des Viehes ge-schehen müsse. Diese Einwendung fällt aber ganzweg, wenn man erwägt, daß Herr Bakewell dasschönste Vieh in ganz England hat, und es bestän-dig im Hofe hält. Manche glauben, sie fressen dasalte, im Herbst übrig gebliebene Gras ab, und be-finden sich dabey und bey dem Strohfutter wohl:darauf antworte ich, daß die guten Pachter dieß nie-mals thun. Der Schaden, welcher durch das Ein-treiben des Viehes in die nassen und weichen Wiesengeschieht, ist weit größer. Dieß sind nur armseligeAusflüchte, um einer elenden Wirthschaft einigenSchein zu geben.

Ee 5 Behält