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r 7 ^ 7 . solchergestalt der Schrecken und die Angst in der Stadt sehr großDas Labor, war, so schickte die Bürgerschafft 4. Depmirte an den Königund derPud von Preussen, mit Bitte die Stadt zu verschonen, nichtsdesto-verkhurn weniger flog am l7.Dee.derPulverThurman der Taschen Ba-megrmcle in die Lust, welcher durch eine Bombe angezündet wurde,hierdurch entstund eine solche Oefnung in der Sradr, als ob wä-re Bresche geschossen worden, und die Preussen hatten nunmeh-ro einen offenen Weg; Alle diese Umstände und der Mangel anPulver und Munition, vermochte endlich doch den Commendan-ten dahin, fich zurCapitulation zu bequemen; Der König woltenun keine andere zugestehen, als daß sich sämtliche Garnison zuCommen- Kriegsgefangenen ergeben muste, die Capitulation wurde dem-dantcapiku-ncrch, da kein ander Mittel mehr übrig war, durch den jungen^ Fürsten von Lobkowirz am ro. Dec. geschloffen, und noch selbigenTages wurden die Thore durch Preussische Troupcn besczt. Am21. Dec. zog hierauf die Garnison mit allen Ehrenzeichen zumSchweidnizer Thor aus, muste aber in Gegenwart des Königsdas Gewehr strecken, und zum Nicolai Thor als Kriegsgefangenewieder einmarschiren, und selbige bestund, mit denen Arttlleri-Muß sich sten und Kriegs Canzley Bedienten in 176; s. Mann , woruntermit 176Z5. i z. Generals und 17. Obersten, nebst 729. andern Officiers be-stndlich waren. Desgleichen erbeuteten die Preussen eine Kriegs-fangen era«^ Sasse von 144020. fl. und 44. Oesterreichische Canonen, nebst vie-ben,worum len Proviant,Wagen undPferdcn. DerKönig zogam ri.Dec.ter IZ. Ge- in höchster Person nebst seinen jüngern Herrn Bruder dem Prm-nrrals.; ^en Ferdinand und den Fürst Moriz von Anhalt Dessau zu Vres-lau ein, und am rr. ward deswegen ein Dankftst gehalten.
Dieser Verlust war für die Kaiserlichen ein ungememes Un-glück: denn eine so starke Garnison mit so vielen Generals zuverliehren, war fast eine kleine Armee. Der General Beck wwdbey diesen Umstanden sehr gelobet, daßer angerathm, mansoltesich heldenmassig durch den Feind schlagen, allein er habe beydemCommendanten keinen Beyfall finden können, folglich ist diesesdenn dem Unbestand des Kriegs-Glüks gewöhnlichen Zufallen zu-juschreibcn, und dem König von Preussen lachte Vermahlen dasGlück, nach vorherigen gnugsamen Widerwärtigkeiten, wie-der auf einige Zeit freundlich an.
Indeß