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Das durch innerliche Kriege bedrängte Teutschland : von deren ersten Ursprung hergeleitet, und historisch beschrieben, auch mit dazu gehörigen Land-Karten und Plans erläutert / von C. F. v. d. H.
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Zu Dillenburg befanden sich noch 420. Mann Misste - 75 ». -^ ^ Völker, welches man Französischer Seits bloquirt hielt, undum die baldige Uebergab zn bezwingen, so hatte man Mittel ge-'-ÄK funden der Garnison das Wasser abzuleiten.

Der Herzog von Broglio befand sich am 6. zn Giessen, Die Fran;»,^ und am z. Jun. hatte der Marquis de Voycr / durch den Mar- H^bornund

4 - 2 ?^ quis de Vogue die Stadt Herborn angreiffen lassen, und dar- Dillenburg

inn 106. gefangene gemacht, der Marquis von Dauvetrm.hatte mit der Brigade von Waldener und dem FischerischenCorps die Stadt Dillenburg eingerrommen, und hatten sogleich^ ^die Bak-Oefen der Märten zernichtet, doch hatten sich die Alliir-ten in das Schloß gezogen, wo sich der Commendant noch einige»^Zeit vertheidigen wolte, inzwischen sezte das Fischersche Corps

die Attaque fort, als die Missten unter dem General Wangen- Derben vonheim mit einmahl erschienen, und das Schweizer - Regiment ?er-pvn Waldener, so unter seinem Obrist, Herr von Parravieini trieben,zu Dillenburg in Cantonierung lag, am 7. Jun. angriffe, siewaren r rooo. Mann stark; Ihr linke Colonne grif das Fi-schersche Corps an, und nöthigte solches sich zurük zn ziehen.

.^ 2 ' Der Herr Parravieini hat eine solche Vertheidigung gethan, als

-7-es gegen einer so überlegenen Macht nur möglich gewesen; Er

bekam aber 2. Schüsse, woran er nachhero gestorben, er hattenicht mehr als 700. Mann, die Missten hatten seit dem dritten^ bis?. Jun. über 200. Kriegs-Gefangene von den Franzosen ge-

k macht, wovon aber 60. Gelegenheit gefunden wieder fort zu

§ kommen. Der Herzog vdn Broglio war am i s.Jun. zu Frank- Z^zog von

77^ si>rthangekommen, wo seine Gemahlin, die Herzogin, eben-- falls erwartet wurde. Uebriqens, da die Friedens - Vorschlä- Frankfurth

! ge, so Engelland angebracht, am allerwenigsten der Ehre an.

l Frankreichs nach der Billigkeit gemäß erachtet wurden, so war

I bey Hofe beschlossen. noch einen Feldzug mit aller Force zu wa-

? l!kn, .und es man gelte hierzu weder an Geld noch an Kriegs-

Bedurffmssen, weil durch die häufige Lieferungen des Silber-7^7 Geschirrs die Königliche Cassen vor jezt angefüllet waren. D erHonig von Spanien aber wolte sich bey so geftallten Sachen mitA /577 ber Friedens-Vermittelung nicht mehr einlassen / sondern neu-' Wal