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abermahl zur Unterredung mit der« Feldmarschall, nach Dresseden gekommen, er hatte durch einen ausgesprengten Ruf einervorhabenden Ausführung die Preussen m solchen Marm ge-bracht, daß sie z§. Stunden lang in der grossen Kälte unter denGewehr stunden. Uebrigens war bloß die Strenge des Win-ters , nicht aber der Wille der Befehlshaber die endliche Ursach,daß man eine Art von Interims-Winter - Quartiere bezog,doch war wenig Ruhe dabey, und die Trouppen musten bestän-dig marschfertig seyn, es waren dabey denen sämmtlichen Säch-sischen Städten unerträgliche Preußische Contributionen ange-machet, man forderte von Frevberg allein 90000. Rthlr.Chemniz 70200, Zwikau 40000. der Erzgebürgische Kreiß820000. Rthl. und iQoo. Reerouten, ohne andere erschrökli-che Naturalien - Lieferungen. Es war zu Dreßden ein Rußi-scher Hauptmann angekommen, welcher für den Herr GeneralLaudon einen mit Brillanten besezken Degen, 12200. Rubelswerth, überbrachte, welcher ihm von Ihro Majestät, derKayserin von Rußland, zum Präsent überschikt wurde.
Die Stadt Langensalza in Thüringen hatte auch am 28.Jan. einen harten Preußischen Besuch gehabt, sie hatten An-stalt gemacht, alle Früchten in dasigen Gegenden, derer Ritter-Güter zu nehmen, die Stadt hatte bereits eurem Cutreprenneur2200. Rthl. bezahlt, sich der beschwerlichen Naturalien - Liefe-rungen zu entledigen, dem commandireuden Ofsicier muste i 520.Rthl. bezahlt werden , und die Stadt solle an Contribution,bey Strafe der Ausplünderung 52220. Rthl. binnen 24. Stun-den bezahlen. Die Preussen fiengen an sich näher an die StadtDreßden zu ziehen, daher die Garnison daselbst verstärkt wur-de; Das Kayferliche Haupt-Quartier war nun zu Pirna:Es hatte bey Freyberg zwischen denen Oesterreichem und Preus-sen einige Scharmüzel abgegeben, wobey die erster» einige Dör-fer verlassen musten. Die Preußischen Generals Schmettauund Fouquet waren in Sächselt eingerükec, und hatten beyMaxen Posto gefastet. Chemniz war ebenfalls durch die Preus-sen besezt, und ausser der starken Contributionen muste alleMge Mannschafft, ohne Ansehen der Passon, sich zu Kriegs-
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